Willkommen bei der heurigen Maimakterion/Posideon-Ausgabe (0831) des hellenistischen Newsletters.

Wir haben übrigens auch auf unserem Forum extra Platz eingeräumt, damit Leser dort ihre Anregungen, Wünsche und sonstigen Hinweise bezüglich des Newsletters unterbringen können.
Das Archiv der bisherigen Artikel findet ihr hier um vergangene Themen nach zu schlagen (z.B. wenn ihr durch eine Google-Suche auf diese Seite gelangt seid, aber die gesuchten Stichwörte nicht finden könnt).

Alle jenen, die Probleme mit der Darstellung haben sollten, bin ich auch gerne bereit den aktuellen Newsletter in Form eines .txt-Files zu senden. Meldet euch einfach via E-Mail bei der Redaktion!

Inhaltsübersicht

1. Drei Jahre Newsletter
2. Das Gespräch mit dem Bischof
3. So war’s: Pyanopsia 2008
4. Heliou Genethlion - Ein hellenistisches Familienfest
5. Basteltipp: Glitzernde Sterne und Sonnen
6. Veranstaltungstipp: Homer
7. Das Jahr 2009
8. Aus dem Kalender
9. Impressum

Und nun wünsche ich viel Spass bei der Lektüre des Newsletters!

! Information für alle Besucher, die mittels Suchmaschine o.ä. zu diesem Newsletter gekommen sind !
Der "Newsletter einer hellenistischen Familie" ist eingebettet in die Homepage KHAIRE, welche Informationen über den Hellenismos in Österreich anbietet. Auf den Seiten der Homepage können daher noch weitere Artikel und Besprechungen zu hellenistischen Themen bzw. zu allgemeineren Themen aus hellenistischer Sichtweise gelesen werden. Startseite öffnen!

 

Drei Jahre Newsletter
von Sandra Mauler (Sassa)

Mit dieser Ausgabe beschließen wir das dritte Erscheinungsjahr unseres Newsletters. Es liegen einige wechselhafte Zeiten hinter uns und gerade zum sich nähernden Jahresende bietet es sich an, (wieder) einmal Bilanz zu ziehen.

Mit einem einzigen Text über „Heliou Genethlion“ fing es an. Diesen könnt ihr übrigens unter „4. Heliou Genethlion – Ein hellenistisches Familienfest“ nachlesen. Daraus wurde ein regelmäßig erscheinender Newsletter, in dem wir, also überwiegend Akesios und ich, eine Vielzahl verschiedener Artikel zu vielen für Hellenisten interessanten Themen veröffentlichten.

Mein erstes Anliegen war vor allem über unseren Glauben und dessen Ausübung zu informieren. Dies nahm solche Ausmaße an, dass ich zuerst eine Homepage (KHAIRE-Hellenismos in Österreich) und später sogar eine weitere speziell für Fragen der hellenistischen Kindererziehung dazu erstellte.
Gemeinsam mit Akesios war unser zweites Anliegen andere Hellenisten im deutschsprachigen Raum zu finden oder zumindest Personen, welche daran Interesse hatten. Leider zeigte sich hier aber überhaupt keine Wirkung. In der ganzen Zeit, seit es den Newsletter einer hellenistischen Familie und meine Websites gibt, hat sich genau zweimal jemand bei mir gemeldet. Nur einmal hat jemand darum gebeten in den Newsletter eingetragen zu werden. Die übrigens Abonnenten (so um die 25) sind Personen aus meinem Freundeskreis, denen ich den Versand des Newsletters direkt angeboten hatte. Nicht einmal hat sich auf dem Forum eine Diskussion zu einem unserer Artikel ergeben und auch die Zahl der Zugriffe ist nach dieser Zeit vergleichsweise niedrig.
Unsere dritte Hoffnung war, dass wir mit den Leuten, die wir über das Web finden würden, vielleicht gemeinsam etwas auf die Beine stellen könnten. Ich hätte mich schon gefreut den einen oder anderen Gastautor aufzugabeln. Wir tauschen uns gerne über unseren Glauben und unsere Vorstellungen aus, sind es aber leid, immer zu zweit im eigenen Saft zu schmoren.

Ich habe mich immer wieder damit getröstet, dass sich das schon irgendwann ändern würde, dass wir unseren Webprojekten einfach mehr Zeit geben müssten. Aber das Web ist kurzlebig, an der Zeit kann es also kaum liegen.

Als besonders bezeichnend empfinde ich die Zahl der registrierten User auf unserem neuen Forum. Akesios hat Software und Server geändert, mit dem Ziel, dass das Forum auch „ergoogelt“ werden könnte. Das hat die Aktivität dort aber nicht wirklich erhöht, außer ihm, mir und einem Testuser haben wir gerade mal einen weiteren registrierten User. Da ist es kein Wunder, dass dort auch kaum Diskussionen in Gang kommen.

Seit September gehöre ich nun zu den Studenten. Im Bestreben mein Studium ernsthaft zu betreiben und in einer sinnvollen Zeit abzuschließen, bleibt nebenbei kaum Zeit um einer nicht wachsen wollenden Community hinterher zu laufen. Möglicherweise ist es nach drei Jahren Anstrengungen nun wirklich an der Zeit diese aufzugeben. Da ich wie gesagt ohnehin keine Zeit und Energie dazu habe wird der Newsletter nun nicht mehr regelmäßig erscheinen.

Dennoch wird der Newsletter nicht verschwinden. Wir werden nach wie vor Artikel schreiben zu Themen, die uns gerade beschäftigen und hie und da Rückblicke auf unsere Feste erstellen, welche dann in unregelmäßigen Abstände, einfach wann immer es sich ergibt, als Newsletter versandt werden.

(Oktober 2008)

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Das Gespräch mit dem Bischof
von Sandra Mauler (Sassa)

Im Herbst war der hiesige Bischof im Kindergarten zu Gast. Da ich davon im Vorfeld nichts erfahren oder die möglicherweise vorhandene Information übersehen hatte, konnte ich unseren Sohn nicht auf die Begegnung mit einem solchen Vertreter der katholischen Kirche vorbereiten.

Und wie mir schien, musste es sich sowieso um einen eher spontanen Besuch gehandelt haben, da auch im Kindergarten selbst kaum etwas vorbereitet wurde. Zumeist werden zu solchen Anlässen ja zumindest Gedichte und Lieder und sonstige kleine Aufführungen einstudiert. Wie mir nachher von der Kindergärtnerin berichtet wurde, verlief der Besuch aber dennoch sehr interessant und auch Kilian hatte keinerlei Kontaktschwierigkeiten. Als der Bischof sie nämlich in ihrer Gruppe besuchte und sich auch im Kreis der Kinder auf den Boden setzte, zeigte er sich zuerst einmal vor allem erstaunt und erkundigte sich verwundert „Das kannst du auch?“, akzeptierte ihn dann aber offensichtlich völlig problemlos. Zurückhaltend ist Kilian ja sowieso nicht besonders, so erklärte er ihm im nachfolgenden Gespräch über religiöse Themen (was ein Bischof ist und macht, welche „berühmte“, also heiligen Bischofe es gibt usw.) auch, dass wir zwar zuhause andere Götter haben, dass er aber an alle Götter glaubt, also auch an den vom Bischof. So bleibt Kilian immer noch ganz auf der Linie des Prinzips „Kindergartengott“, das wir bereits im Vorjahr festgestellt haben (siehe dazu: Der Kindergartengott und Ideen des Polytheismus).

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So war's: Pyanopsia 2008
von Sandra Mauler (Sassa)

Da ich bereits im Vorjahr einen etwas umfangreicheren Artikel mit allgemeinen Informationen zu den Pyanopsia verfasst habe (nachzulesen in unserem Archiv: Pyanopsia – Ein Erntefest), hier einfach einige gesammelte Fotoimpressionen unseres familiären Festes.


  Diasia 2008   Diasia 2008  
  Diasia 2008   Diasia 2008  
  Diasia 2008   Diasia 2008  
  Diasia 2008   Diasia 2008  

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Heliou Genethlion – Ein hellenistisches Familienfest
von Sandra Mauler (Sassa), 2006

Wir Hellenisten feiern ein besonders ausgedehntes Weihnachtsfest. Mit seiner wechselnden Anzahl von Tagen ist „Heliou Genethlion“ ein großes Festival mit vielen Ritualen und Bräuchen, die individuell variieren können. Anlass stellt, wie der griechische Name schon vermuten lässt, die „Geburt“ der Sonne dar. Wenn es auch astronomisch nicht unbedingt stimmen mag, so bildet die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember als Sonnenwende das Kernfest. Mit der längsten Nacht endet das alte Jahr, begleitet von entsprechenden Ritualen und mit dem Aufgang der Sonne, welche von nun an jeden Tag ein wenig mehr scheint, beginnt das neue Jahr, welches mit den Feierlichkeiten ausführlich begrüßt wird. Es folgen Tage voller Festlichkeiten im Kreis der Familie, unter Freunden und mit Kollegen. Schlusspunkt des Festivals bildet praktischerweise der Jahreswechsel des gregorianischen Kalenders am 31. Dezember mit all den Bräuchen und Ritualen, die bei uns zur Tradition gehören.

Im Folgenden möchte ich etwas näher ins Detail gehen und diverse Abläufe des Festes erläutern, wie sie in unserer Familie üblich sind. Andere Varianten haben natürlich ebenso ihre Berechtigung und sind weder besser noch schlechter als unsere Art „Heliou Genethlion“ zu begehen.
Den Anfang bildet eine Phase der Vorbereitung und Reinigung, die in Dauer und Ausprägung je nach Möglichkeiten und Bedürfnissen variieren kann. Manch einer verbringt bereits Wochen vor Weihnachten damit, sich des seelischen und körper-lichen Mülls anzunehmen, der sich im zu Ende gehenden Jahr angesammelt hat. Wenn möglich, werden besonders wichtige Fragen und Pro-blematiken noch vor Jahresende abgeschlossen, offene Rechnungen beglichen und Konflikte einem befriedigenden Ende zugeführt. Natürlich ist das nicht immer und in allen Lebensbereichen ausführ-bar, jedoch sollte man sich in jedem Fall Gedanken darüber machen, was einem im vergangenen Jahr wichtig war, was sich verändert und entwickelt hat. Was bleibt und begleitet mich ins neue Jahr und wovon trenne ich mich, welchen Ballast werfe ich ab? Das gilt natürlich nicht nur für die spirituell-geistige Ebene, sondern auch für die körperliche. Die Zeit ist optimal für einen ausführlichen Wohnungsputz bei dem Unbrauchbares gleich ausgemistet wird. Vielleicht eignet sich auch der Anlass des Nikolaustages (5./6. Dezember) in der Vorweihnachtszeit um Dinge, die zwar noch gut und brauchbar sind, von denen ich mich aber trennen möchte, für wohltätige Zwecke zu spenden.
Auch wenn die Zeit sonst knapp ist, so sollte sich zumindest am 24. Dezember jeder der Reinigung seines Lebensraumes widmen. Spätestens an diesem Tag ist eine ausführliche Grundreinigung von Wohnung und Haus angezeigt. Bei Einbruch der Dämmerung folgt ausgehendem vom Hestia-Standort (z.B. Küche) ein Räucherungsumgang zur körperlichen und energetischen Reinigung, ver-bunden mit segnenden Sprüchen und Hymnen. Die Weihnachtskerze wird gemeinsam idealer weise am Herdfeuer entzündet und bietet gemeinsam mit anderen Kerzen, die wiederum an ihr entzündet werden, den einzigen Lichtschein für die längste und dunkelste Nacht des Jahres. Einmal bleibt das elektrische Licht aus und überlässt die Menschen der archaischen Wirkung des Feuers. Nach einem traditionell eher kargen Abendmahl (z.B. Nudelsuppe mit Würstchen) beginnt die Nacht-wache, die zumindest vom amtierenden Priester eingehalten werden sollte. Strengere Hellenisten verzichten vielleicht sogar auf das Abendmahl und nehmen am 24. Dezember nur Wasser zu sich. Wein und sonstigen Alkohol bekommen überhaupt nur die Götter und Geister als Opfergaben.
Wenn nicht bereits vorher erledigt, so kann in der Nacht der Sonnenbaum geschmückt werden. Wie bei anderen Weihnachtsbäumen entscheidet auch bei unseren hellenistischen in erster Linie der per-

sönliche Geschmack über Gestalt und Aussehen des Baumes. Unserer zeichnet sich durch seinen besonders bunten und fröhlichen Schmuck aus und wird von einem goldenen Strahlenstern als Sonnen-symbol gekrönt.

Außerdem eignet sich diese wie auch die folgenden Nächte besonders zum Losen (tirolerisch für wörtl. „hören“ bzw. „horchen“). Mit verschiedensten Methoden kann man versuchen in die Zukunft zu schauen bzw. zu hören. Botschaften und Hinweise der Götter werden aufgenommen und gedeutet. Was bringt uns das kommende Jahr? Wird es uns gut ergehen? Stehen besondere Aufgaben und Problematiken bevor? Altes regionales Brauchtum lässt sich hier mit Orakeltechniken der antiken Welt verbinden.

Vor Sonnenaufgang finden sich alle Familienmit-glieder (auch wenn sie die Nacht nicht durchwacht haben) am Altar zum morgendlichen Ritual ein.
Bei oder kurz nach Sonnenaufgang begrüßt die Familie/die Gemeinde den neuen Tag mit den Worten "Die Sonne ist geboren, das Licht wächst". Bei den Gebeten und Gedanken herrscht nun die Thematik des Werdens und Wachsens vor. Vor-sätze für das neue Jahr können ausgesprochen werden. Hier sollten die Moiren und Horen, sowie die jeweiligen Familiengottheiten ihre (Dank- und Bitt-)Gebete und Opfergaben erhalten.
Das Zerbrechen von Tellern und anderem Geschirr soll ganz nach dem bekannten Sprichwort Glück für das neue Jahr bringen. Manche Familien folgen diesem Brauch auch bereits am Abend des 24. nach dem Räucherungsumgang.
Im Anschluss an diesen offiziellen Teil, geht es an die üblichen Feierlichkeiten. Die Geschenke werden verteilt und geöffnet. Ein üppiges Frühstück füllt die leeren Bäuche. Ansonsten eher nicht üblich, darf am 25. Dezember bereits vormittags Alkohol getrunken werden, so begleitet z.B. Schaumwein das aus-gedehnte Frühstück.

Der Morgen des 25. Dezembers wird traditionell eher im kleinen, familiären Rahmen begangen. Der Rest des Tages und auch die folgenden Tage stehen dann sowieso den Feiern mit anderen Gruppen (Verwandtschaftsbesuche, Treffen mit weiter ent-fernt wohnenden Freunden und Bekannten, Weihnachtsfeier mit Kunden oder Kollegen usw.) zur Verfügung und sind im Ablauf selten einheitlich, da hier häufig verschiedene Religionen und Vorstell-ungen aufeinander treffen. Geschenke (und gute Wünsche für das kommende Jahr) sind allerdings nahezu überall üblich und werden nur nach voriger Absprache nicht gemacht. Das Beschenken ist zwar hauptsächlich von Kindern üblich, jedoch hat es sich auch unter Erwachsenen längst durchgesetzt.

Die letzte Nacht des Festivals, vom 31. Dezember auf den 1. Jänner, bildet wiederum speziellere Rituale. Nach einer Nacht mit üppigem Essen und Alkohol wird das neue Jahr mit lautem Geknalle und Gepöllere, mit Feuerwerk und Knallern begrüßt. Das laute Knallen und die Lichtblitze sollen böse Geister abschrecken. Auch diese Nacht wird häufig für Orakel verwendet. Bekannt und mittlerweile eher unbeliebt ist das Bleigießen bei dem verflüssigtes Blei mit kaltem Wasser abgeschreckt und die entstandenen Figuren auf ihre mögliche Bedeutung hin gedeutet werden. Orakelkuchen mit einge-backenen Botschaften oder Gegenständen sind nicht unüblich. Manch einer wagt am 31. Dezember auch den Gang zu einem/einer WahrsagerIn.
Überhaupt ist es üblich sich mit kleinen Glücks-bringern für das neue Jahr zu beschenken. Häufige Symbole sind dabei Schweinchen (Fruchtbar-keitssymbole) aus diversen Materialien, Glücks-münzen, Marienkäfer, Fliegenpilze, vierblättrige Kleeblätter (am besten eigenhändig gesammelt und selbst gepresst), Hufeisen und Würfel.

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Basteltipp: Glitzernde Sterne und Sonnen
von Sandra Mauler (Sassa)

Gerade in der aktuellen Jahreszeit lieben die meisten Menschen, wenn alles glitzert, insbesondere wenn uns

der Schnee im Stich lässt. Für dekoratives Glitzern und Glänzen sorgen unter anderem leicht zu bastelnde, goldene Sternchen aus Window Color.

Und das benötigt man:
Window Color Konturenfarbe, Gold
Window Color. Transparent
Kleine Glasperlen, Glitzersternchen etc.
Glitzer
Stabile Trägerfolie
Karton, Schablonen
Schere, Pinzette


Gltzernder Stern aus Windowcolor

Als Vorlagen habe ich passend zu Heliou Genethlion wieder die zwölfstrahligen Sterne und Sonnen gewählt. Als Trägermaterial verwende ich eine stabile Folie, in welche ich zusätzlich einen dicken Karton als Verstärkung stecke.

Die Schablonen werden unter die Folie gelegt und die Konturen darauf langsam und in einem möglichst gleichmäßigen Zug aufgemalt. Wer mag, malt auch noch im Inneren der Sterne oder Sonnen Ornamente. In die noch feuchte Farbe können nun Glasperlen oder Glitzersternchen gedrückt werden. Dazu sollte man am besten eine Pinzette verwenden und es vermeiden, dass die Perlen rundum mit der Konturenfarbe beschmiert sind, da sie sonst nicht mehr glitzern.
Nach etwa 2-3 Stunden Trockenzeit kann die Innenfläche nun gleichmäßig mit der transparenten Windowcolor ausgefüllt werden. Für den schönen Effekt wird einfach der Glitzer auf bzw. in die Farbe gestreut. Nach weiteren 24 Stunden Trockenzeit sollten die Sterne sich leicht von der Trägerfolie lösen lassen. Trotzdem sollte man dabei sehr vorsichtig sein, damit man keine Löcher in die Fensterbilder reißt.

Die Sterne können nun auf jede gewünschte und entsprechend gereinigte glatte Oberfläche aufgebracht werden, seien es Fensterscheiben, Spiegel oder Fliesen. Wer mag verziert damit auch gläserne Teelichthalter oder für einen Abend die Trinkgläser. In jedem Fall sollte darauf geachtet werden, dass kleine Kinder die Sterne nicht in die Finger bekommen und kleine Teile oder lockere Perlchen verschlucken.

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Veranstaltungstipp: Homer
von Sandra Mauler (Sassa)

Zur Homerausstellung nach Mannheim haben wir es bislang nicht geschafft, aber immerhin kommt Homer nun gewissermaßen zu uns. Die Leopold Franzens Universität (Innsbruck) veranstaltet Mitte November ein Symposion, welches sich mit den Thesen von Raoul Schrott auseinander setzt. Anfang des Jahres hat Akesios dazu bereits einen Artikel im Newsletter veröffentlicht: Homer – Alles ganz anders

Am Donnerstag, dem 13. November 2008 stehen vor allem die naturräumlichen Gegebenheiten und der historisch-politische Hintergrund im Zentrum der Vorträge. Freitag, der 14. November 2008, steht dann dem Text näher, so widmet sich u.a. Martin West der „Entstehung der Ilias“, Barbara Patzek den möglichen Textvorlagen für die Handlung der Ilias (darunter z.B. der Gilgamesh-Epos) und Walter Burkert spricht über „Vorbilder“ für Mythen und Riten in der Ilias.
Das gesamte Programm findet ihr auf den Seiten der Universität, wo ihr auch bei Interesse den Folder zur Veranstaltung in Form eines PDF-Files herunter laden könnt.

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Das Jahr 2009
von Sandra Mauler (Sassa)

Das hellenische Jahr 2009 ist verglichen mit dem vorhergehenden relativ lang, beginnt am Sonntag, dem 28. Dezember 2008 und endet am Freitag, dem 15. Januar 2010. Es beinhaltet 13 Mondmonate von jeweils 29 oder 30 Tagen, welche jeweils am ersten Tag des neuen Mondes beginnen. Der gesamte Kalender für 2009 kann auf unseren Seiten angeschaut und ausgedruckt oder bei Interesse in einer Printversion als Wandkalender bestellt werden.

Die wichtigsten Eckdaten des Jahres sind:

 


Monatsbeginn Gamelion am 28. 12. 08
Theogamia am 20. 01. 09
Monatsbeginn Anthesterion am 27. 01. 09
Anthesteria vom 06.-08. 02. 09
Diasia am 18. 02. 09
Monatsbeginn Elaphebolion am 26. 02. 09
Monatsbeginn Munichion am 27. 03. 09
Munichia am 11. 04. 09
Monatsbeginn Thargelion am 26. 04. 09
Thargelia vom 01.-02. 05. 09
Monatsbeginn Skirophorion am 25. 05. 09
Monatsbeginn Hekatombaion am 23. 06. 09
Panatheneia am 20. 07. 09
Monatsbeginn Metageitnion am 23. 07. 09
Monatsbeginn Boedromion am 21. 08. 09
Monatsbeginn Pyanopsion am 19. 09. 09
Pyanopsia am 25. 09. 09
Thesmophoria vom 29. 09.-01. 10. 09
Monatsbeginn Maimakterion am 19. 10. 09
Monatsbeginn Posideon am 17. 11. 09
Posideia am 24. 11. 09
Haloa am 12. 12. 09
Monatsbeginn PosideonB am 17. 12. 09
Heliou Genethlion vom 24. 12. 09-15. 01. 10

Das Jahr 2009 beginnt dann mit Noumenia am 16. 01. 2010

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Aus dem Kalender

Am 15. des Monats, dem 13. November 2008, ist um etwa 07:00 Vollmond. Da es sich dabei um einen Donnerstag handelt, empfiehlt sich besonders der nachfolgende Samstag (15. November 2008) für Mesomeniafeierlichkeiten.

Der Monat Posideon beginnt mit Noumenia am 28. November 2008. Am 8. des Monats (also dem 5. Dezember 2008) werden die Namen gebenden Posidea begangen. Am 15. des Monats (12. Dezember 2008) ist um etwa 17:30 Vollmond. Da es sich hierbei um einen Freitag handelt, empfiehlt sich Samstag der 13. Dezember als Termin für Mesomeniafeiern. Am 26. Posideon, dem 23. Dezember 2008, werden die Haloa gefeiert.
Der erste Abend von Heliou Genethlion, der 24. Dezember 2008, fällt auf den 27. Posideon, dem dann gerade einmal drei Tage des Festes zum Jahreswechsel folgen.

Das hellenische Jahr 2009 beginnt mit Noumenia des Monats Gamelion am 28. Dezember 2008.

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Impressum

Kontakt: Redaktion

© aller Abbildungen und Texte (wenn nicht anders angeführt): Sandra Mauler
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