Spielideen |
| Das
Spiel ist für Kinder stets das ideale Umfeld um Thematiken zu erproben.
So ist es auch optimal um Bestandteil einer religiösen Erziehung
zu sein. Spiele können Glaubenswahrheiten vermitteln, Wissen
testen oder durch seinen Inhalt einzelne Werte vermitteln. Bislang liegen folgende Spielideen nach Kategorien geordnet vor: |
Kreis- und Fangspiele: |
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Brett- und Kartenspiele: |
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Wissensspiele: |
(Kategorie derzeit noch leer) |
Ideen für freies Spielen: |
(Kategorie derzeit noch leer) |
Das
Spiel ist für eine Gruppe von Kindern zum Beispiel im Rahmen
eines Geburtstags geeignet und man benötigt in erster Linie
ein entsprechendes Gelände (idealer weise mit einigen Bäumen
oder auch Heumandln), wo die Kinder sich gegenseitig fangen können.
Im
Rahmen des Spielverlaufes haben die Beteiligten unterschiedliche
Rollen welche Nymphen, Waldtiere und Jäger umfassen. Der Spielleiter
selbst erscheint als Apollon und greift als solcher immer wieder
in den Spielverlauf ein. Während des Spieles können Nymphen zu Apollon kommen, freiwillig ihre Rolle aufgeben und sich in normale Sterbliche verwandeln lassen. Als solche erhalten sie von Apollon wieder den Auftrag zur Jagd und werden somit selbst zu Jägern. Als Gott steht es Apollon natürlich frei auch Jäger auf ihren Wunsch hin in Nymphen zu verwandeln. Selbstverständlich muss der Spielleiter das jeweilige Kind bei einer Verwandlung über dessen neue Aufgabe informieren. Durch die regulierende Hand des Leiters ist dem Spiel kein vorbestimmtes Ende gesetzt, jedoch sollte dieser irgendwann, wenn er es für angebracht hält, das Ende herbeiführen indem er zuerst seine Jäger und dann alle anderen Kinder zu sich ruft. Er erklärt ihnen, dass er gerade die Sinnlosigkeit dieser Jagd erkannt hat. Ihm ist klar geworden, dass er die Menschen in den heiligen Hain seiner Schwester Artemis geschickt hat weshalb es zu diesen vielen Verwandlungen gekommen ist. Da er aber kein Interesse daran hat mit ihr zu streiten verzichtet er auf die gefangenen Opfertiere und zieht davon. |
Das Spiel „Blitz
und Donner“ von Kosmos ist ein Kartenspiel für zwei
Personen ab einem Alter von 12 (Packungsangabe). Vor Jahren gekauft,
schlummerte das Spiel nach einer ersten Durchsicht der Anleitung
erst einmal ziemlich lange im Schrank. Das einfach klingende Spielziel
wird nämlich durch kompliziert anmutende Regeln ergänzt.
Die hübschen Darstellungen aus der griechischen Mythologie,
welche die Karten zierten, verleiteten mich dann aber doch wieder
einmal dazu „Blitz und Donner“ hervor zu graben. |
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von
der aktuellen Affäre ihres Gatten berichten kann. Dies bleibt
natürlich nicht unbemerkt und Hera nimmt im Gegenzug Io gefangen. An
diesem Punkt schlüpfen die Spieler in die Rolle des göttlichen
Paares und versuchen durch das Ausspielen ganzer Heerscharen verschiedenster
Persönlichkeiten unserer Mythologie - darunter unter anderem
Apoll, Poseidon, Artemis, Dionysos, die Zentauren und die Amazonen
und einige andere - den jeweiligen Gefangenen zu befreien und das
Spiel somit für sich zu entscheiden.
Gespielt wird mit jeweils 43 Karten, ein grünes Deck für den Zeusspieler und ein violettes für den Hera-Spieler. Dazu kommen noch ein Zeus- und ein Hera-Spielstein, der zum Schutz eingesetzt werden kann. Die Karten werden im Laufe des Spieles von jedem Spieler gegenüberliegend in maximal 3 Reihen zu höchstens vier Karten hintereinander verdeckt ausgelegt. Durch das gegenseitige Herausfordern mit den vordersten, den Karten der ersten Gruppe, versucht man nun die Gefangenenkarte des Gegners aufzuspüren, gleichzeitig aber auch die eigene durch entsprechende Karten unauffällig zu schützen. Wer an der Reihe ist hat aber auch noch andere Möglichkeiten als die Herausforderung, so kann er auch eine Karte vom Stapel ziehen, eine Karte auslegen oder eine mythische Karte einsetzen. In jedem Fall muss der Spieler aber seine Aktionspunkte verbrauchen, deren Anzahl von der Zahl seiner ausgelegten Reihen, also 1 bis 3, abhängt. Das Ausspielen der Götterkarte beschert übrigens sofort 4 Aktionspunkte. Wer keine Karte ausliegen hat, sobald er an der Reihe ist, der hat keine Aktionspunkte und somit sofort verloren. Ebenso ergeht es dem, der seine Aktionspunkte nicht verbrauchen kann. Wie man sieht hängt das Spielende nicht zwangsläufig mit dem Auffinden der gesuchten Gefangenen zusammen, auch wenn dies das eigentliche Ziel des Spieles ist. Als unpraktisch erweist sich vor allem die Tatsache, dass die Fähigkeit der einzelnen Gestalten nicht auf den Karten selbst aufgedruckt ist, sondern auch zwei beiliegenden Listen, auf denen man bei den |
ersten Spielen praktisch ständig nachlesen muss. Spiel entscheidend kann neben der passenden Taktik auch das Glück sein, welches darüber entscheidet, wann der einzelne Spieler seine Gefangenenkarte aus dem Stapel aufnimmt. Um die Hürden des Anfangs leichter zu bewältigen empfiehlt es sich, eine Lernrunde mit offenen Karten zu spielen und dies evt. nach längerer Spielpause zu wiederholen. Aus hellenistischer Sicht ist die Umsetzung unserer Mythen und das Bild, das wieder einmal von den höchsten Göttern entworfen wird, eher zweifelhaft, dafür schmückt sich das Spiel aber mit hübschen Zeichnungen und ruft die eine oder andere mythologische Gestalt in Erinnerung, mit der man vielleicht nicht besonders vertraut ist. Letztendlich ist aber „Blitz und Donner“ auch nur ein Spiel, und über dessen Qualität sollte man vor allem nach dem Grad seiner Herausforderung und dem Spaß entscheiden, den man beim Spielen hat. Persönlich finde ich es zwar ganz nett, aber so recht überzeugen konnte es mich nicht und wenn ich nach anderen Rezensionen gehe, welche ich zu dem Spiel finden konnte, scheint es anderen Spielern ähnlich zu gehen. Vielleicht ist das auch einer der Gründe, welche dazu führten, dass es vom Verlag nicht mehr vertrieben wird. Zumindest konnte ich es weder bei Kosmos noch im Angebot von Amazon finden. |
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Man
zeichnet auf dem Karton ein Gitternetz, sodass sich 24 Quadrate mit
einer Seitenlänge von 6 Zentimeter ergeben, welche man dann
ausschneidet. Auf die einzelnen Kärtchen werden Darstellungen
der Götter gemalt oder in einer Art Collage geklebt. Erlaubt
ist, was gefällt, Hauptsache es gibt immer zwei Kärtchen,
die gleich aussehen. |
Man
benötigt:
Stabilen Karton, DinA3 Vorlagen/Material für die einzelnen Götter Sprühkleber Stifte, Bleistift Kleber, Schere |
Für größere Kinder kann man aber auch sozusagen ein Rätsel daraus machen, indem zum Beispiel eine Karte eine Abbildung des Zeus trägt, die dazugehörige aber nur ein passendes Attribut wie z.B. ein Blitzbündel, eine ganz kurze Beschreibung der Gottheit als Text oder auch einfach nur den Namen „Zeus“. Gespielt wird das Memory wie jedes andere Memory auch. Die Kärtchen werden verdeckt gemischt und willkürlich in 4 Reihen zu je 6 Karten mit der Rückseite nach oben aufgelegt. Der Spieler der beginnt dreht zwei Kärtchen seiner Wahl um. Gehören diese zusammen darf er sie an sich nehmen und wieder zwei Karten umdrehen. Passen die Karten nicht zusammen muss er sie wieder umdrehen und der nächste Spieler ist an der Reihe. Das geht so lange bis alle Paare gefunden wurden. Gewonnen hat jener Spieler, der die meisten Paare besitzt. Wie der Name Memory bereits sagt, handelt es sich in erster Linie um ein Gedächtnisspiel, da man sich die einzelnen umgedrehten Karten gut merken muss um schneller die Zusammengehörigen zu finden. Um mit kleinen Kindern zu starten sollte man zuerst vielleicht mit vier oder gar nur zwei Paaren spielen. Je besser die Kinder werden umso mehr Paare kann man hinzunehmen. Man kann auch über den Dodekatheon weitere Karten mit mythologischen Personen, Helden, Fabelwesen und Monstern hinzufügen. Beherrscht man das Spiel kann man es auch mit Informationen über die einzelnen Götter würzen, mythologische Begebenheiten erzählen oder auch neue Mythen zu „falschen Karten-Paaren“ (wenn zwei unterschiedliche Gottheiten aufgedeckt wurden) erfinden. Das Spiel ist grundsätzlich so einfach, dass es Spass macht Variationen zu finden oder es ein wenig zu verschärfen. Im Spiel lernen die Kinder so nebenbei viele Inhalte unseres Glaubens auf ganz lockere Art und Weise kennen. |
10
Jahre lang weilten die tapferen Krieger fern der Heimat und belagerten
Illion. Doch nun ist der Sieg errungen und
die Männer dürfen
heimkehren zu ihren Familien. So auch die Flotte des Odysseus, welche
sich zurück auf den Weg nach Ithaka begibt. Vor ihrer Abreise
erhält Odysseus ein Orakel, das ihm mitteilt, dass die Götter
ihre Heimkehr beschlossen haben. Dennoch sind ihnen nicht alle Götter
wohl gesonnen. Athene selbst, legte ihnen nahe, sich auf einige „Umstände“ vorzubereiten
und rät ihnen ausreichend Opfergaben für die eine oder andere
Gottheit bereit zu halten.
Kaum segeln sie los, geraten die Schiffe in ein Unwetter und werden voneinander getrennt wodurch jedes gezwungen ist, alleine den Weg zurück nach Ithaka zu finden. Auch wenn der Wind sie heimwärts bläst, hält Poseidon immer neue Ablenkungen und Verführungen bereit. Nur wer beharrlich bleibt und diese überwindet, kann zu seiner Familie zurückkehren. Vorbereitung: Der jüngste Spieler beginnt und dann wird gegen den Uhrzeigersinn
reihum gewürfelt. Man zieht immer auf das nächstgelegene
Spielfeld in der Farbe, die der Würfel anzeigt. Ist dieses Feld
bereits durch einen Mitspieler besetzt, so bleibt man hinter diesem
Spieler stehen. Wer das Zeichen des Poseidon würfelt muss ein
Kärtchen vom Stapel ziehen und seine Spielfigur an die entsprechende
Position setzen. Dies kann ihn weit nach vorne bringen, oder aber zurück
werfen. Spielvariante: Mythologischer Hintergrund: |
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