Rezepte

Hier ist eine kleine Sammlung erprobter Rezepte, die auch aber nicht nur für den hellenistischen Haushalt interessant und anwendbar sind. Einige dieser Rezepte sind so einfach, dass auch Kinder sie alleine zubereiten oder zumindest bei ihrer Zubereitung behilflich sein können. So wird bereits das Bereiten von Essen zu einem gemeinsamen, familiären Erlebnis.
Hierbei handelt es sich um eine Rezeptsammlung, die natürlich niemals vollständig sein kann und daher auch immer wieder erweitert werden wird. Sollte jemand noch das eine oder andere Rezept empfehlen wollen, so würde ich mich jederzeit über ein E-Mail freuen.

Bislang liegen folgende Rezepte nach Kategorien geordnet vor:


Allgemeine Rezepte:

Noumenia:

(Kategorie derzeit noch leer)

Theogamia:

Himbeerbowle, gefüllte Champignons, Prinzesskartoffel-Herzen, Waffeln mit Eis und Früchten

Diasia:

(Kategorie derzeit noch leer)

Munikhia:

Karottenkuchen a la Amphiphontes

Thargelia:

Pyanopsia:

Bohneneintopf mit Feta und Knoblauchbrot, Scharfer Eintopf von Hülsenfrüchten, Eiresionen-Gebäck, Obstkuchen

Thesmophoria:

(Kategorie derzeit noch leer)

Heliou Genethlion:

Griechische Küche:

Küchengeschenke:

(Kategorie derzeit noch leer)

> nach oben <

 

 

Allgemeine Rezepte

Kinder-Gewürzwein
 
1l roter oder weißer Traubensaft
1TL Zimtpulver
1/2TL Nelkenpulver
1Pkg. Vanillezucker
 
Saft aufkochen und mit den Gewürzen eine Zeit lang köcheln lassen. Gut durchrühren und abgekühlt in eine schöne Flasche abfüllen. Im Kühlschrank lagern und möglichst innerhalb von 2-3 Tagen aufbrauchen. Dieses Getränk eignet sich besonders für all jene besonderen Gelegenheiten und Anlässe an denen die Erwachsenen Wein trinken und natürlich auch um von den jeweiligen Trinkern als Trankopfergabe dargebracht zu werden.

> nach oben <

 

Diabetiker-Gewürzweinersatz (alkoholfrei)
 

3-5 TL Früchtetee
1/2 TL Zimtpulver
2EL MautnerMarkhof 0%-Sirup z.B. Geschmack: Cassis
Saft einer Zitrone
Kandisin

0 Broteinheiten

 
Gut ein Liter Wasser aufkochen und den Früchtetee (ich nehme am liebsten Neuner's "Haustee"-Mischung) darin etwa 8 Minuten ziehen lassen. Nach dem Abseihen Kandisin zum Süßen je nach Geschmack (Vorsicht: größere Mengen können abführend wirken) und den Zimt zugeben. Gut verühren und abkühlen lassen. Zum Schluss Zitronensaft und etwa 2 Esslöffel (oder je nach Geschmack) des Sirups zugeben. In Flaschen abfüllen, kühl stellen und innerhalb weniger Tage verbrauchen.
Da sich weder Zucker noch Alkohol in dem Getränk befindet, ist es auch für Diabetiker geeignet.

> nach oben <

 

 

Theogamia

Himbeerbowle (alkoholfrei)
 
150g TK-Himbeeren
125ml Himbeersirup
1 ungespritzte Zitrone
400ml Zitronenlimonade
400ml Mineralwasser
etwas frische Zitronenmelisse
Eiswürfel oder Eisblock
 
Die Zitrone vor der Verarbeitung abwaschen, dann mit einem Sparschäler die Schale möglichst in einem Stück rundherum abschälen. Zitrone auspressen. Der Zitronensaft und der Himbeersirup bildet in einem großen Glasgefäß mit den Himbeeren den Bowlenansatz (für eine alkoholische Variante könnte man z.B. Rum oder Weinbrand beifügen). Zum Servieren wird die Bowle dann mit der Limonade und dem Mineralwasser aufgegossen (für die alkoholische Variante evt. mit Sekt oder Prosecco). Die Zitronenspirale und die gewaschenen Blätter der Zitronenmelisse dienen als würzige Dekoration.
Damit die Bowle schön kühl bleibt fügt man eine ausreichende Menge an Eiswürfeln oder besser sogar einen extra vorbereiteten Eisblock hinzu. Um zu verhindern, dass das Eis die Bowle verwässert ist es sinnvoll dieses als 1:1-Mischung von Himbeersirup und Wasser spätestens am Vorabend vorzubereiten und zu Würfeln oder einem Block zu frieren.

> nach oben <

 

Gefüllte Champignons
 
200g große Champignons
100g Kräuterfrischkäse
1 kl. Zwiebel
etw. geriebener Käse
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Salat, roter Paprika
 
Die Champignons säubern, Stiele heraus lösen und feingewürfelt beiseite stellen. Die Champignongköpfe evt. etwas ausschaben. Zwiebel fein würfeln, glasig anlaufen lassen und die Champignonwürfel darin anrösten. Etwas abkühlen lassen. Frischkäse, Champignonwürfel und Gewürze vermengen und in die Champignonköpfe füllen. Jeweils etwas geriebenen Käse darüber verteilen, sowie ein kleines Butterflöckchen. Im vorgeheizten Backrohr bei 200°C zirka 10-12 backen. Je nach gewünschtem Bräunegrad evt. nachher noch ein paar Minuten bei Oberhitze im Rohr belassen.
Angerichtet werden die Champignons auf Babysalatblättern, garniert mit einem Herz aus rotem Paprika. Dazu reicht man am besten knuspriges Knoblauchbrot (wer Angst hat, dass Knoblauch den oder die Liebste vertreibt, kann ja auch zu Ciabatta o.ä. greifen)

> nach oben <

 

Prinzesskartoffel-Herzen

Prinzesskartoffelherzen

500g mehlige Kartoffeln
50g Butter
(-> oder 1 Pkg. Fertig-Püree)
Salz, Pfeffer, Muskat
20g geriebener Parmesan
1-2 Eier

 

Kartoffeln waschen, schälen, vierteln und in Salzwasser kochen bis sie weich sind, passieren und mit flaumig gerührter Butter vermischen (für die schnellere "Halbfertig"-Variante kann man einfach ein Packerl Kartoffelpüree nach Anleitung zubereiten - evt. etwas weniger Wasser verwenden - und abkühlen lassen).
Dann den Parmesan und ein Dotter zugeben. Mit Muskatnuss würzen und gut durchrühren. Mit einem Dressiersack kleine Häufchen der Masse in Herzchengrundfläche auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen. Vorsichtig mit verquirreltem Ei bestreichen und im vorgeheizten Backrohr bei 200°C (und evt. mit Oberhitze) 20-25 Minuten goldgelb backen. Je nach Festigkeit der Masse können die Häufchen beim Backen ein wenig auseinander laufen.
Prinzesskartoffeln sind eine hervorragende Beilage zu Kurz-gebratenem jeder Art z.B. Koteletts oder Steaks. Man muss auch nicht unbedingt bei der Herzform bleiben, sondern kann je nach Anlass ruhig ein wenig kreativer werden.

> nach oben <

 

Waffeln mit Eis und heißen Früchten
 
1 Ei
33g Zucker
20g Mehl
20g Speisestärke
Backpulver (ca. 1/4TL)
evt. Vanillearoma
Vanille- und Himbeereis
TK-Himbeeren (oder andere Früchte)
Zucker, Rum
Schlagobers
Vollmilchkuvertüre
 
Für die Waffeln das Ei trennen. Eiweiß mit sehr wenig Salz zu steifem Schnee schlagen. Das Eigelb mit einem Esslöffel lauwarmen Wasser aufschlagen und langsam den Zucker dazu rieseln lassen. So lange schlagen bis eine helle cremige Masse entsteht. Etwas Vanillearoma hinzu geben. Den Eischnee auf die Masse geben. Mehl, Stärkemehl und Backpulver darüber sieben und beides vorsichtig unter die Eigelbmasse heben. Mit dem Waffeleisen zirka 2-3 runde Waffeln daraus backen (besonders hübsch, wenn das Waffeleisen sozusagen in Herzchen eingeteilt ist). Die Waffeln können auch vorbereitet und zum Servieren in der Mikrowelle aufgewärmt werden.
Die Kuvertüre schmelzen, auf ein Backpapier streichen und leicht auskühlen lassen. Mit einem herzförmigen Keksausstecher einige Herzen für die Garnitur ausstechen.
Tiefgekühlte Früchte (z.B. Himbeeren) mit ein paar Esslöffeln Wasser und Zucker nach Belieben in einem Topf erwärmen. Je nachdem ob Kinder, Schwangere und andere Antialkoholiker mit essen werden oder nicht, kann man noch etwas Rum hinzufügen.
Zum Anrichten die heißen Waffeln in Herzchen teilen und auf einem Teller arangieren. Darauf jeweils eine Kugel Vanille- und eine Kugel Himbeereis setzen. Früchte darüber verteilen und eine Schlagobershaube darauf setzen. Zum Abschluss noch zwei der Schokoladenherzen hinein stecken und servieren. Frischverliebte mögen es vielleicht auch sich eine größere Portion gemeinsam auf einem Teller anzurichten, von dem sie sich dann gegenseitig füttern können.

> nach oben <

 

 

Munikhia

Karottenkuchen als Amphiphontes (für Diabetiker geeignet)

Amphiphontes
300g Fructose (Fruchtzucker)
3 Eier
360g glattes Mehl
1 Pkg. Backpulver
1 TL Speisenatron
1 TL Zimt
1 Pkg. Vanillezucker
100g geriebene Nüsse
400g Karotten (alternativ Zucchini)
250ml Rapsöl
etwas Salz
 

Karotten waschen, schälen und fein reiben, entstandene Flüssigkeit abgießen. Eier, Fructose und Vanillezucker schaumig schlafen und Öl untermischen. Mehl sieben, mit Backpulver, Zimt und Natron mischen und zugeben. Nüsse und Karotten untermischen.

Eine runde Springform fetten und den Teig einfüllen. Im vorgeheizten Backrohr bei 175°C auf mittlerer Schiene etwa eine Stunde lang backen. Für kleinere Opferkuchen kann man auch backofenfeste Kinder-Backformen verwenden.

Vor dem Servieren mit Staubzucker oder Kandisin Streusüße (BE-frei) bestreuen. Rundherum mit zwölf oder mehr "Geburtstagskerzen" besteckt, verwandeln sich die Kuchen schlussendlich in Amphiphontes und können Artemis geopfert werden.

1 BE entspricht zirka 27g Kuchen

> nach oben <

 

 

Thargelia

Thargelos (Eintopf)
 
100g Schalotten
1-2 Knoblauchzehen
200ml Flüssigkeit (halb Wein, halb Brühe o.ä.)
750ml Gemüsebrühe
150g Karotten
300g junge Kartoffel
80g Frühlingszwiebel
150g Bohnen oder Erbsen
125g weißer Spargel
125g grüner Spargel
2 kleine Artischocken
Olivenöl
Salz, Pfeffer
1/2Bund Petersilie
1/2Bund Basilikum
1EL Speisestärke
Parmesan zum Bestreuen
 
Schalotten schälen und in Ringe schneiden. Knoblauch schälen und durchpressen. beides in Öl andünsten. Mit der Flüssigkeit ablöschen und mit Gemüsebrühe auffüllen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Karotten schälen und evt. längs halbieren. Kartoffeln schälen und vierteln und mit den Karotten in den Fond legen.
Bohnen oder Erbsen aus der hülse drücken. Spargel schälen und holzige Ende abschneiden. Frühlingszwiebeln putzen und mit dem Spargel in ca. 5 cm lange Stücke schneiden.
Artischocken vierteln, Heu entfernen und in den Fond legen. Petersilie und Basilikum grob hacken und zugedeckt beiseite stellen.
Fond zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze ca. 20 min. kochen. Nach 10 min. die weissen Spargeln und nach 15. min. die grünen Spargeln, Erbsen und Frühlingszwiebeln beigeben. Gleichzeitig die Stärke mit 2 EL kaltem Wasser anrühren und in den Fond geben.
nachwürzen und mit den Kräutern und Parmesan bestreut servieren.

> nach oben <

 

Löwenzahnsirup

 

150 Löwenzahnblüten (ca. 200g)
1 unbehandelte Zitrone
1l Wasser
2 Pkg. Vanillezucker
1,25kg Kristallzucker

 
Bei Sonnenschein die geöffneten Löwenzahnblüten sammeln und kurz mit kaltem Wasser abbrausen. Die Zitrone ebenfalls kurz unter kaltem Wasser abwaschen und dann in dicke Scheiben schneiden. Zitrone und Blüten in einem Liter Wasser aufkochen und zirka 15 bis 30 Minuten lang köcheln lassen. Abseihen und den Sud in einem Topf auffangen. Die Blüten dabei sanft ausdrücken. Zucker zum Sud geben und umrühren bis er sich aufgelöst hat. Aufkochen lassen und auf niedriger Flamme solange einkochen lassen, bis sich der Sirup goldbraun färbt und die gewünschte Zähigkeit erreicht. Dies kann abhängig vom Herd zwischen 2 bis 4 Stunden dauern. Mit Gelierzucker kann auch ein wenig „geschummelt“ werden. Konsistenz durch Gelierprobe testen. Den fertigen Sirup (bzw. „Löwenzahnhonig“) noch heiß in die Einmachgläser abfüllen.

> nach oben <

 

Bärlauchbutter


250g zimmerwarme Butter
2 handvoll Bärlauch
abgeriebene Zitronenschale
Salz

 
Den Bärlauch fein hacken und mit etwas Salz gleichmäßig unter die Butter heben. Mit dem Zitronenabrieb und eventuell etwas Pfeffer abschmecken.
Die Butter kann frisch verwendet oder zu kleinen Portionen gerollt auch eingefroren werden, dazu sollte man sie aber vorher etwas herunter kühlen, sonst wird es eine ziemliche Matscherei.

> nach oben <

 

Frühsommerbowle
 

1 Flasche Weißwein
1 Flasche Sekt
1 Flasche Zitronenlimonade
2 Bund Waldmeister
2 unbehandelte Zitronen
Zitronenmelisse

evt. brauner Zucker
750g Früchte

 
Die Waldmeisterbündel mit Bindfaden zusammenbinden, leicht anwelken lassen und zusammen mit dem Weißwein in ein geeignetes Gefäß geben (Schnittflächen sollten nicht in die Flüssigkeit kommen). Das Obst (z.B: Erdbeeren, Himbeeren, Kiwi, Melone, etc.) putzen bzw. schälen und gleich große Stückchen schneiden. Etwa 1-2 Stunden ziehen lassen. Dann den Waldmeister entfernen - das Obst kann ruhig länger ziehen. Nach Belieben einige Blätter Zitronenmelisse zugeben. Kalt stellen.
Vor dem Servieren mit gekühltem Sekt aufgießen und Zitronenlimonade zugeben - das spart einem meist das Nachsüßen durch Zucker.
Zur Temperierung der Bowle kann ein Eisblock verwendet werden. Dazu am Vortag ein passendes Plastikgeschirr (tiefkühlgeeignet!) mit Wasser und evt. etwas Fruchtsaft und Zitronenmelisse einfrieren und zum Schluss als großen "Eiswürfel" zur Bowle geben.

> nach oben <

 

Erdbeer-Rhabarber-Tiramisu


250g geputzter Rhabarber
50ml Apfelsaft
halbe Zimtstange
40g Honig
200g Mascarpone
80g Naturjoghurt
1 Pkg. Vanillezucker
250g Erdbeeren
1 Packung Biskotten
Rum (oder Fruchtsaft)
Minzeblättchen

 
Rhabarber in zirka 1 cm lange Stücke scheiden und mit der Zimtstange in Apfelsaft weich kochen. 25 g Honig unterrühren und auskühlen lassen. Mascarpone, Joghurt und Vanillezucker mit dem restlichen Honig verrühren. 200 g Erdbeeren grob würfelig schneiden und unter das Rhabarberkompott heben.
Die Biskotten in Rum (oder Fruchtsaft) tunken und den Boden einer kleinen Glasform damit auslegen. Darauf die Hälfte des Erdbeer- Rhabarber- Kompottes und darauf die Hälfte der Mascarponecreme verteilen. In dieser Reihenfolge eine weitere Schicht bilden und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden zugedeckt kalt stellen.
Vor dem Servieren die restlichen Erdbeeren fächerförmig aufschneiden. Das Dessert mit Erdbeeren und Minzeblättchen garnieren.

> nach oben <

 

 

Pyanopsia

Bohneneintopf mit Feta und Knoblauchbrot


800ml Kidneybohnen
400ml weiße Bohnen
200g Feta
3 Tomaten
3 Zwiebeln
Tomatenmark
100ml Schlagobers
1/8l Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Thymian
Olivenöl
Knoblauchzehen
Weißbrot
 
Bohnen abwaschen. Tomaten und Zwiebeln grob hacken. Die Zwiebel im Öl andünsten. Tomatenmark zugeben und noch zirka zwei Minuten anschwitzen lassen. Die Tomatenwürfel zugeben und würzen. Bohnen und Schlagobers zugeben und alles zirka 5 Minuten lang köcheln lassen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Für das Knoblauchbrot die Knoblauchzehen schälen und in feine Scheiben schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, den Knoblauch zugeben und das Brot darin anrösten bis es knusprig und goldbraun ist.
Den Eintopf mit zerbröckelten Feta bestreuen und mit dem Knoblauchbrot servieren.

> nach oben <

 

Scharfer Eintopf von Hülsenfrüchten
 
250g getrocknete Hülsenfrüchte (z.B. Kidneybohnen, Sojabohnen, Kichererbsen, Linsen, etc.)
500ml Wasser
1 Suppenwürfel
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Poreestange
2 Karotten
2 Kartoffeln
1 rote Chilischote
500g Schältomaten
200ml Gemüsebrühe
Olivenöl
Cayennepfeffer, Chilipulver, Paprikapulver
Basilikum, Oregano, Majoran
Salz, Pfeffer
Evt. Creme fraiche
 
Die Hülsenfrüchte über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Nach dem Abgießen in dem halben Liter Wasser zirka eine Stunde garen lassen. Zum Schluss den zerkleinerten Brühwürfel zugeben.
Zwiebel und Knoblauch schälen, würfeln und in etwas Olivenöl anbraten. Die fein gewürfelte Chilischote zugeben und mit dem Cayennepfeffer, dem Chilipulver sowie dem Paprikapulver scharf würzen.
Poree und Karotten putzen und in Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen und fein würfeln. In einer Pfanne mit etwas Olivenöl andünsten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Gemüse darin bissfest garen und evt. noch etwas Brühe nachgießen.
Scältomaten würfeln und mit den Kräutern zu den Hülsenfrüchten geben. Gut miteinander vermengen. Zwiebel-Knoblauchmischung dazu geben und bei geringer Hitzezufuhr ziehen lassen.
Zum Servieren mit einer kleinen Portion Creme fraiche versehen und Brot dazu reichen.

> nach oben <

 

Eiresionen-Gebäck


Teig für Palmbrezen oder Pizzateig
Olivenöl (natur oder z.B. mit Knoblauch)
Mohnsamen, Salz oder Kräuter zur Bestreuung

 

Da ich selbst bislang kein Rezept für die bei uns üblichen weißen Fasten- und Palmbrezen auftreiben konnte, habe ich mich für fertigen Pizzateig aus dem Kühlregal entschieden, da sich dieser besser verarbeiten läßt als der selbst gemachte.

Das Rohr je nach Packungsangabe vorheizen und ein Back-blech mit Backpapier belegen. Aus dem Teig zirka erbsengroße Kugeln rollen und daraus stilisierte Weinreben auf dem Backblech formen. Soll das Gebäck an der Eiresione aufgehängt werden, sollte man im oberen Bereich eine einzelne "Teigkugel" auslassen, damit eine entsprechende Öffnung bleibt. Dies ist natürlich nicht notwendig, wenn das Gebäck als Snack oder Beilage gedacht ist. Aus ein wenig ausgerolltem Teig die Form von Weinblättern ausschneiden und dekorativ auf die Trauben setzen.
Vor dem Backen noch mit Olivenöl bestreichen und evt. mit Mohn oder Gewürzen bestreuen. Im Rohr zirka 10 Minuten backen, bis die Trauben goldbraun sind.

Finden die Reben als Behang der Eiresione Verwendung sollte man sie gut austrocknen lassen z.B. über Nacht, damit sie über die lange Zeit hinweg nicht verderben.

> nach oben <

 

 

Heliou Genethlion

Kinderpunsch
 
500ml Früchtetee nach Geschmack
500ml roter Traubensaft
Punschgewürze (Fertigmischung oder nach Belieben Zimtstange, Nelken, Kardamom, Orangenschalen, etc.)
Saft von 3 Orangen
 
Tee und Traubensaft aufkochen. Gewürze darin zirka 10 Minuten ziehen lassen. Zuletzt mit dem Orangensaft aufgießen. Sollte der Punsch noch süßer gewünscht sein, einfach ein wenig Honig zugeben. Noch heiß servieren oder in einer Thermoskanne zum „Winterpicknick“ oder Rodelausflug mitnehmen.

> nach oben <

 

Zimtmilch
 
1 Becher Milch
1 TL Zimt
für die Eltern 2cl Weinbrand oder Rum
 
Milch mit Zimt erwärmen, evt. noch ein wenig süßen. Mama und Papa können sich ruhig auch ein wenig Weinbrand oder Rum dazu geben. Abends vor dem Schlafengehen getrunken soll diese Milch auch gegen Erkältungen helfen. Geschmacklich kann man aber auch Variationen mit anderen winterlichen Gewürzen probieren. Von der Verwendung von Zitrusfrüchten oder ihren Schalen sollte man allerdings absehen, da ihre Säure die Milch leicht zum Gerinnen bringen kann.

> nach oben <

 

Orangenpunsch
 
100g brauner Zucker
700ml Rotwein
300ml frisch gepresster Orangensaft
Punschgewürze (Zimt, Gewürznelken, Stenranis etc.)
100ml Orangenlikör
 
Flüssige Bestandteile erwärmen und Gewürze darin 10 Minuten ziehen lassen (oder einfach gemahlene Gewürze verwenden) und schon kann der Punsch genossen werden.

> nach oben <

 

Jagatee
 
2cl brauner Rum
2cl Obstler
200ml frisch abgekochtes Wasser
1 Scheibe Orange oder Zitrone
evt. Zucker oder Orangensaft zum Süßen
 
Traditionell wird beim Jagatee wirklich nur der Rum und der Obstler mit Wasser verlängert und maximal noch gesüßt, wenn es unbedingt sein muss. Sehr schön zum Aufwärmen nach einem langen Schitag oder einem winterlichen Waldspaziergang.
Manche Leute mögen auch noch gern ein wenig Rotwein oder anstelle des Wassers Schwarztee in ihrem Jagatee.

> nach oben <

 

Gewürzkekse

abbildung der gewürzkekse  
250g glattes Mehl
1/2Pkg. Backpulver
150g Margarine
120g Staubzucker
2 Dotter
1Pkg. Vanillezucker
1TL gemahlener Zimt
1TL gemahlene Nelken
1/2TL gemahlener Kardamom
Schale einer halben Zitrone
 
Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen und mit der zimmerwarmen Margarine verbröseln. Mit den Eidottern zu einem glatten Teig verkneten und eine halbe Stunde kühl stellen. Portionsweise immer etwa einen halben Zentimeter dick ausrollen und mit Keksförmchen ausstechen. Auf einem mit Backpapier belegten Blech im vorgeheizten Backrohr bei zirka 175°C für zirka 8-10 Minuten goldgelb ausbacken. Die fertigen Kekse können nach Belieben noch mit Kuvertüre oder Spritzglasur verziert werden.

> nach oben <

 

Orangenplätzchen (etwa 100 Stk.)

abbildung der orangenplätzchen
1 Becher Orangeat
3 Eier
250g Zucker
250g glattes Mehl
50g gemahlene Mandeln
1 Btl. Orange-Back
1 Block weiße Kuvertüre oder weißer Zuckerguss
diverses Streu- und Zuckerdekor
 
80g Orangeat fein hacken und Rest zur Dekoration beiseite legen. Eier mit Zucker schaumig schlagen. Mehl, Mandeln und Orange-Back vermengen und esslöffelweise unter die Eiercreme rühren, dabei den Rührmixer auf niedrigster Stufe laufen lassen. Dann gehacktes Orangeat vorsichtig unterheben. Drei Backbleche mit Backpapier auslegen. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen vom Teig (immer nur die Hälfte des Löffels füllen) mit viel Abstand auf die Bleche setzen und eine Stunde bei Zimmertemperatur trocknen lassen. Im vorgeheizten Backrohr bei 180°C (Gasherd: Stufe 3-4/ Umluftherd 180°C) zirka 12-15 Minuten hellbraun backen. Auskühlen lassen und vorsichtig vom Backpapier lösen.
Mit der geschmolzenen Kuvertüre oder dem weißen Zuckerguss überziehen und mit Zuckerperlen, bunten Streuseln oder gefärbtem Kristallzucker bestreuen. Man kann auch aus gefärbtem Zuckerguss mit einem feinen Dressiersack (am besten ein Tiefkühlsackerl mit dem Zuckerguss befüllen und ein Eck ganz knapp abschneiden, damit ein kleines Loch entsteht) eine Sonne oder andere Symbole und Zeichen auf die Kuvertüre oder weiße Zuckerglasur aufspritzen.

> nach oben <

 

Windbäckerei


abbildung der windbäckerei
4 Eiklar
200g Feinkristallzucker
15g Stärkemehl
gefärbter Kristallzucker, Zuckerstreusel oder anderer Streudekor
 
Eiklar steif schlagen. Zucker und Stärkemehl vermengen und langsam einschlagen. Solange weiter schlagen bis alles wieder steif ist und sich der Zucker aufgelöst hat. Die Masse nun mit dem Dressiersack in Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen. Nun kann das Eischneegebäck von hilfreichen Kinderhänden mit farbigem Kristallzucker, Liebesperlen oder Zuckerstreusel bestreut werden, bevor sie bei 120°C im Backrohr für etwa drei Stunden mehr getrocknet als gebacken werden (Backrohr dabei stets leicht geöffnet halten, indem man einen Kochlöffel bei der Ofentür festklemmt). Als Probe ob das Gebäck durchgetrocknet ist, einfach ein Häufchen vom Backpapier abziehen (sollte sich leicht lösen) und an die Unterseite klopfen (wenn es hohl klingt, ist die Windbäckerei fertig). Die Menge ergibt zirka zwei Bleche voller Kekse. Windbäckerei am besten in einer gut schließenden Keksdose, gesondert von anderen Kekssorten, aufbewahren damit das Gebäck nicht auf-weichen kann.

> nach oben <

 

 

Griechische Küche

Tzatziki, Tsatsiki
 
Tzatziki
1 kl Salatgurke (oder halbe Gurke)
300g griechischer Sahnjoghurt
2-3 Knoblauchzehen
frischer Dill oder Minze
Salz, Pfeffer
etwas Olivenöl
etwas Weißweinessig

 
Die Salatgurke entkernen, aber mit der Schale fein raspeln und mit etwas Salz eine halbe Stunde ziehen lassen.
Knoblauch fein hacken oder für etwas „schärferes“ Aroma pressen und mit dem Joghurt (oder alternativ einer 2:1-Mischung aus Naturjoghurt und Sauerrahm in derselben Menge) verrühren. Die Gurke gut ausdrücken und unterrühren. Je einen Spritzer Öl und Essig zugeben und mit den Gewürzen abschmecken. Sparsam salzen und eher auf die übrigen Gewürze wert legen. Idealerweise mindestens für eine halbe Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
Klassisch isst man Tzatziki als Vorspeise mit etwas Brot, es passt aber auch hervorragend als leichte Beilage zu gegrilltem und kurzgebratenem Fleisch, Kartoffelpuffer oder auch einfach als Joghurtdip zu Salzstangen, Cracker oder Gemüsestäbchen.
Tzatziki ist eine griechische Spezialität, dessen Konsistenz von cremig-soßig bis hin zu einem fast schon festen Variante als Brotaufstrich reicht. Schärfegrad, Knoblauchmenge und Gewürze varieren ebenso. Was den typischen "Tzatziki" ausmacht ist schwer zu sagen, insbesondere bei den vielen Rezepten, die so herum schwirren. Wir bevorzugen jedenfalls diese eher milde Variante.
Diese Seite gehört zu den hellenistischen Familienwelten,
einer Schwesternseite von "KHAIRE - Hellenismos in Österreich"