Bastelideen

Welches Kind bastelt oder malt nicht gerne einmal. Auch hier kann man immer wieder religiöse Themen und Motive einbringen. Sei es dass man versucht mythologische Gestalten oder Erzählungen künstlerisch umzusetzen oder auch einfach die passende Dekoration für ein hellenistisches Fest gestaltet. Die meisten Kinder werden Vergnügen an solchen Arbeiten haben und auf das Ergebnis stolz sein.
Hierbei handelt es sich um eine Sammlung, die beständig anwächst. Sollte jemand noch den einen oder anderen Basteltipp haben, so würde ich mich jederzeit über ein E-Mail freuen.

Bislang liegen folgende Basteltipps nach Kategorien geordnet vor:


Mythologisches:

Dekoration und Altarzubehör:

Anthesteria:

Thargelia:

Pharmakos

Pyanopsia:

Eiresione

Heliou Genethlion:

Geschenkideen:

Grundrezepte und Tipps:

Schablonen und Vorlagen:


Amphore (zum Ausmalen)
Götterfiguren (zum Ausmalen)
Henkelkrug (zum Ausmalen)
zwölfstrahlige Sonnenschablone
Vase 1 (zum Ausmalen)
Szenen der Odyssee (zum Ausmalen)

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Mythologisches

Diorama
 
Ein Diorama (gr. „ich sehe hindurch“, bzw. „ich durchschaue“) ist einfach ein Schaukasten in dem eine Szene dargestellt wird. Die bei uns so beliebten Fasten- und Weihnachtskrippen, sind sozusagen auch religiöse Dioramen, welche Szenen aus dem Leben Jesu darstellen. Als Motive für unsere Dioramen wählen wir natürlich Szenen aus unserer eigenen Mythologie. Die Möglichkeiten Schaukästen und -kistchen zu erstellen sind schier unzählig. Von möglichst naturnahen Schnitzereien über Pappfiguren bis hin zu Playmobilfiguren, können alle möglichen verschiedenen Darsteller unsere Mythendioramen bevölkern. Diese können nur für eine gewisse Zeit in einem Bücherregal unserer Kinder aufgestellt werden, bevor die Lego-Männchen vielleicht wieder in die Spielzeugkiste zurück kehren oder als „kleine Welten“ im Schuhkarton dauerhaft aufbewahrt und immer wieder hervor geholt werden. In diesem Basteltipp möchte ich euch zeigen, wie man ein einfaches Schuhlarton-
Diorama anfertigt. Als Motiv habe ich in diesem Fall keine bestimmte Szene gewählt, sondern ein „Bild des Olymp“.

Material:
1 Schuhkarton
Wellpappe (z.B. alte Kartons)
Stabile, durchsichtige Folie
Tapetenkleister
Zeitungspapier, Seidenpapier
Weißes Papier
Plakafarben und evt. Buntstifte
Ausgedruckte Figurenvorlagen
Steine, Äste, Moos
 
diorama

Das hier gezeigte Diorama besitzt einen Klappdeckel, in den ich vorne ein großes Fenster zum Reinschauen und oben eine Öffnung für das Licht geschnitten habe. Man kann aber auch einen normalen Schuhkarton ohne Deckel nehmen, den man aufstellt und oben eine Lichtöffnung hinein schneidet. Oder man lässt die Oberseite ganz offen, damit man auch einen guten Blick auf die Szene hat, selbst wenn man nicht genau davor steht.

Diorama: Arbeitsschritte 1-5

Diorama: Arbeitsschritte 6-10

Bevor man sich an die Figuren macht, sollte man sich die geplante Ausgestaltung grob skizzieren und den Hintergrund gestalten. Besonders gut eignet sich ein heller Hintergrund (1). Für Außenszenen empfehle ich eine hellblaue Grundierung auf die mit einem Schwamm weiße Wolken als Himmel (2) gestupft werden (die Decke nicht vergessen!). Auch Bäume im Hintergrund können gut mit dieser Stupftechnik, die übrigens auch schon relativ kleine Kinder durchführen können, gestaltet werden. Aus kleinen Schachteln baut man grobe Geländestufen, die man gegebenenfalls mittels Pappmache etwas realistischer und fließender ausformt (3). Den Boden am Besten mit Plakafarbe grundieren und eventuell mit Seidenpapierschnipseln in der passenden Farbe wie bei Pappmache bekleben (4+5).

Die gewünschten Figurenvorlagen (öffnen und mittels rechtem Mausklick auf den eigenen Rechner laden) ausdrucken und am besten mit Sprühkleber auf Pappe aufziehen. Diese können dann mit Buntstiften von Kindern bemalt und anschließend ausgeschnitten werden (6). Für jede Figur zur Fixierung einen Klebefuss aus Pappe an der Rückseite befestigen (7), mit welchem diese dann an der richtigen Stelle in den Schaukasten geklebt werden (8+9). Schwebende und fliegende Figuren am besten mit einem Nylonfaden von der Decke des Kastens abhängen. Idealerweise sollten die Figuren parallel zum Zuschauer in verschiedenen Ebenen im Diorama platziert werden, damit eine entsprechende Tiefenwirkung der Szene entsteht, wenn man von vorne hinein schaut.
Die restliche Szene kann nun mit Steinen, Ästen und beliebigen Materialien zusätzlich ausgestaltet werden (10). Für eine comicartige Variante des Dioramas, kann man noch Sprechblasen aus Pappkarton mit entsprechendem Text an den Puppen ankleben.

Zuletzt klebt man die Folie von innen als „Fensterscheiben“ gegen die Öffnungen und bemalt die Außenseite des Kartons in einer beliebigen Farbe. Man kann auch einen passenden Text oder eine Beschreibung der Szene auf die Rückwand des Dioramas schreiben oder kleben.

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Heim nach Ithaka! (Spiel)
 
Dieses einfache Spiel kann von 2 bis 6 Spielern im Alter von mindestens 3 Jahre gespielt werden, da man weder lesen noch zählen können muss. Ganz nebenbei beinhaltet es einige Szenen aus der Odyssee, welche zum Anlass genommen werden können, um diesen Mythos zu besprechen. Die genaue Spielanleitung findest du übrigens bei den Spielideen. Idee, Grafik und Umsetzung dieses Spiels stammen übrigens von Sandra Mauler (Copyright 2008)

Man benötigt:
1 stabiler Karton DinA2
1 stabiler Karton DinA4
ca.80 weiße Klebepunkte (Ø = 15mm)
evt. selbstklebende Folie oder Klarlack
3 kleine Korken
6 Zahnstocher oder Holzspieße
buntes Papier oder versch. bunte Plastiktüten
Stifte, Farben (z.B. Plakafarben, Decormatt o.ä.)
Schere, Klebstoff
1 Spielwürfel
Vorlagen: Spielplanteile 1+2+3+4, Kärtchen

Die Vorlagen für die Landkartenteile, sowie für die Ereignis- und Opfergabenkärtchen ausdrucken und am besten direkt von den Kindern mit Buntstiften oder Malkreiden ausmalen lassen (Abb.3+5+6). Es darf ruhig bunt und farbenfroh werden. Wer möchte, kann sich seine Karte natürlich ganz individuell selbst gestalten und z.B. eine alte Landkarte, Fotos oder Ähnliches dafür verwenden. Wichtig ist dabei nur, dass sich die Bilder der Ereigniskärtchen auf dem Spielplan wieder finden und dort auf ein bestimmtes Feld verweisen.
Die Klebepunkte in sechs verschiedenen Farben bemalen (Abb.1.). Eine Farbe davon z.B. Blau wird als „Poseidonfarbe“ ausgewählt. Diese Klebepunkte werden zusätzlich mit einem goldenen Dreizack bemalt. 10 davon kommen auf die Rückseite der Ereigniskärtchen und einer auf eine Würfelseite. Die Punkte in den restlichen fünf Farben bilden auf dem Spielplan die Fahrstrecke indem sie immer abwechselnd in derselben Farbabfolge aufgeklebt werden (Abb. 7+8). Außerdem kommt jeweils einer von ihnen auf die übrigen fünf Würfelseiten. Spielpläne und Kärtchen werden mit Sprühkleber auf Karton aufgezogen und evt. noch zum Schutz vor Abnutzung mit selbstklebender Folie oder Klarlack überzogen. Ich habe mich als Trägermaterial für Graupappe entschieden, da dieser 3 mm starke Karton sehr stabil ist. Im übrigens werden auch die meisten gängigen Brettspiele aus diesem Material gefertigt. Mit einem Teppichmesser lässt er sich auch ziemlich gut schneiden. Wenn man das Spielfeld später einmal halbiert zusammenlegen möchte, so sollte man den Karton bereits vor dem Aufziehen des Plans „ritzen“, d.h. über die ganze Länge des vorgesehenen Falzes bis tief hinein mit dem Messer einschneiden, dabei bleibt nur eine ganz dünne Schicht der Pappe als Verbindung stehen, damit die Hälften nicht auseinander fallen. Erst jetzt klebt man das Papier auf dem aufgelegten Karton auf, so dass alle Teile genau zueinander passen.
Für die Spielfiguren werden die Korken der Länge nach halbiert und jeweils in unterschiedlichen Farben bemalt (Abb.2), z.B. in den selben Farben, wie die Klebepunkte des Spielfeldes. Jede Figur erhält einen „Zahnstochermast“, an welchem ein buntes Papiersegel festgeklebt wird (Abb.4). Die Schiffchen stehen übrigens besser, wenn man den Korken zusätzlich unten abflacht. Wer sich diese Arbeit ersparen möchte kann auch einfach normale Spielfiguren verwenden. Im Bastelbedarf erhält man solche übrigens ebenso wie die Spielwürfel in Rohform aus unbemaltem Holz und kann sie selbst anmalen.
Wer möchte gestaltet auch noch eine schöne Schachtel für das Spiel, beschriftet diese auf dem Deckel mit dem Titel „Heim nach Ithaka!“ und auf der Innenseite mit den Spielregeln.

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Dekorationen und Altarzubehör

Blumenkranz aus Seidenpapier
 
Dem Blumenkranz als Kopfbedeckung kommt im Hellenismos eine besondere Bedeutung zu. Mit ein wenig Geschick und Geduld lassen sich aus gesammelten Blumen und Blättern die verschiedensten Kränze selbst herstellen. Mit Kindern ist es manchmal günstiger eine etwas robustere Variante zu wählen, die am nächsten Tag nicht sofort verdorrt und welk ist. Und vielleicht gefällt es den Kindern ja selbst aus Seidenpapier Blüten zu rollen und zu einem Kranz zu binden.


Material: (Abb.1)
Seidenpapier in weiß (oder anderen Farben)
grünes Papier
stabiler Draht für den Kranz
Bindedraht
ca. 50cm Seidenband

Für eine Blüte benötigt man einen Kreis aus weißem oder buntem Seidenpapier. Die Größe kann nach Wunsch gewählt werden. Wir haben uns hier für einen Durchmesser von etwa 10 Zentimeter entschieden. Am besten man nimmt einen Streifen mit der entsprechenden Breite und faltet ihn ziehharmonikaartig jeweils quadratisch um. Mit einer Kreisschablone oder auch mit

 
blumenkranz aus seidenpapier

freiem Auge schneidet man nun daraus einen Kreis (bzw. mehrere Kreise auf einmal) aus. Für die Blüte faltet man den Kreis mehrmals halb zusammen (Abb.2), bis man nur mehr ein Kreissegment vor sich liegen hat. Von diesem schneidet man nun etwa das untere Drittel ab (Abb.3). Wieder auseinander gefaltet sollte man nun einen Ring haben (Abb.4). Diesen schneidet man nun an irgendeiner Stelle auf (Abb.5). Nun rollte man den entstandenen Streifen „tütenartig“ locker auf (Abb.6) und fixiert die so entstandene Blüte mit ein wenig Bindedraht. Für eine fülligere Blüte kann man auch einen zweiten solchen Seidenpapierstreifen vielleicht in einer anderen Farbe herum wickeln. Der Draht sollte 5-8 Zentimeter noch von der Blüte abstehen, dann kann man sie später gleich mit diesem Drahtstück festbinden.
Aus grünem Papier kann man dazu passend Blattformen ausschneiden (evt. wieder mehrere auf einmal aus einem „Ziehharmonika-Streifen“) (Abb.7). Rollt man diese einmal nicht zu fest über einem Bleistift ein und wieder aus, so erhalten sie auch eine natürlich wirkende Wölbung (Abb.8).
Für einen fülligen Kranz sollte man in etwa 25-30 Blüten und gleich viele Blätter vorbereiten. Bei weniger Blüten sollte man entsprechend mehr Blätter verwenden, oder man macht gar nur einen „Lorbeerkranz“, ganz ohne Blüten.
Nun schneidet man vom festeren Draht ein Stück ab, welches etwas länger, als der Kopfumfang des Kindes ist. Am besten man biegt diesen Draht gleich schon zu einer Kreisform und umwickelt ihn einmal mit grünem Seidenpapier, damit die später mit Draht befestigten Blüten besser halten. Nun nimmt man ein Blatt zur Hand, formt daraus ein Schiffchen, in das man eine Blüte einbindet (Abb.9). Man beginnt den Kranz dann indem man von der Mitte aus diese „Blüten-Schiffchen“ am Draht befestigt (Abb.10), bis man den „Trägerdraht“ nicht mehr sieht und auch die Bindestellen von Papierblättern und –blüten bedeckt sind. Nun legt man den Kranz am Kopf des Kindes an und verdreht die offenen Drahtenden miteinander, sodass der Kranz bequem aber nicht zu locker sitzt. Er sollte auch wieder leicht ab zu nehmen sein und keinesfalls dürfen irgendwelche offenen Drahtenden auf den Kopf drücken. Das verzwirbelte Stück kann dann noch mit einer Schleife aus dem Seidenband verdeckt werden, dann weiß man auch immer, wo beim Kranz „Hinten“ ist.

Blumenkranz: Arbeitsschritte 1-5

Blumenkranz: Arbeitsschritte 6-10

Ein solcher Kranz ist angenehm leicht zu tragen, kann mehrmals verwendet werden und sieht auch an der Wand aufgehängt durchaus hübsch aus. Man sollte aber vermeiden mit dem Kranz in einen Regenschauer zu kommen, da die Farbe des Seidenpapiers von Wasser schnell mal ausgewaschen werden kann. Es lohnt sich auch mit den Materialien zu experimentieren. Aus Goldfolie lässt sich zum Beispiel ein nur aus Blättern bestehender „Siegerkranz“ für den Gewinner eines Wettbewerbs anfertigen. Vielleicht kann man auch alte Zeitschriften zu einem Blütenkranz verbasteln, anstatt sie einfach weg zu werfen. Noch etwas mehr Haltbarkeit erhält man, wenn man anstelle von Seidenpapier leichte Baumwollstoffe verwendet. Der Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.

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Festkalender als Perlenkette
 
Zur Orientierung im Jahr ist ein Kalender nicht nur für Erwachsene praktisch, denn auch Kinder möchten wissen, wann Wochenende oder der nächste Feiertag ist.


Material:
Eine lange Schnur (sollte gut verdreht sein, da viele Perlen aufgefädelt werden)
370 kleine Holzperlen
70 größere Perlen
Sprühlack in zwei Farben (z.B. Rot für Feiertage und Blau für Noumenia)
Wäscheklammern aus Holz
Karton

Schere und Klebstoff
Schachtel oder Beutel zur Aufbewahrung
ein geeigneter Ort zum Aufhängen

 
Kalenderkette hängt an der Wand

Am besten man beginnt damit ausreichend Perlen in den einzelnen Farben zu lackieren (oder kauft statt der normalen Holzperlen einfach die jeweilige Anzahl in farbigen Perlen), dabei sollte man nicht vergessen, dass im nächsten Jahr vielleicht mehr Sonntage auf die Feiertage entfallen. Man sollte beim Sprühen darauf achten, dass die Öffnungen der Perlen nicht verkleben, da man sie sonst nicht mehr auffädeln kann. Ich empfehle folgende Anzahl an Perlen zu färben.:

Große Perlen:
10 Stück in der Farbe für Noumenia
10 Stück in der Feiertagsfarbe
50 Stück naturfarben belassen

Kleine Perlen:
13 Stück in der Farbe für Noumenia
35 Stück in der Feiertagsfarbe
322 Stück naturfarben belassen


Bevor man mit der Fädelei beginnt, ist es hilfreich, wenn man sich erst einmal alle hellenistischen Termine in einem normalen Wand- oder Tischkalender einträgt, an dem man sich dann orientieren kann und so verhindert, dass man Fehler macht. Die wichtigsten Daten z.B. für das Jahr 2008 siehe unten oder auf unserer Website KHAIRE. Dort könnt ihr dann auch die aktuellen Kalenderdaten für die kommenden Jahre finden.

Kalenderkette basteln

Grundsätzlich ist es egal von welcher Seite man mit dem Auffädeln der Perlen beginnt, wer die Perlen im Verlauf des Jahres jedoch Tag für Tag abfädeln möchte, sollte am Ende des Jahres beginnen (im Jahr 2008 also z.B. mit dem 27. Dezember). Man beginnt, indem man am Ende der Schnur eine Schlaufe lässt (zum Aufhängen!) und dann einen Knoten setzt.
Nun nimmt man am besten die Perlen einer Woche auf und fädelt diese zugleich auf. Die wochenweise Orientierung hilft, dass man nicht so schnell Fehler macht. Bei der Kalenderkette für 2008 sieht das folgendermaßen aus.
Die 1. Perle für den 27. Dezember 2008 ist klein und hat die Feiertagsfarbe (in unserem Fall: Rot), weil es ein Samstag ist und zu Heliou Genethlion gehört. Es folgen drei weitere kleine rote Perlen für 26. bis 24. Dezember 2008. Der 23. Dezember ist der Tag der Haloa und somit ebenfalls ein Feiertag und man nimmt daher eine kleine rote Kugel. Beim 22. Dezember hingegen handelt es sich um einen ganz normalen Montag, weshalb er eine kleine, naturfarbene Perle erhält. Der 21. Dezember 2008 ist ein Sonntag, aber kein Feiertag, weshalb wir dafür eine große, naturfarbene Perle aufnehmen. Die nachfolgenden 6 Perlen für die Tage vom 15. bis 20. Dezember 2008 wiederum sind klein und naturfarben. So geht das weiter, bis zum 5. Dezember 2008, dem Tag der Posideia. Für diesen Freitag fädeln wir eine kleine rote Perle auf. Am 28. November 2008 wird eine kleine blaue Perle für Noumenia aufgenommen. Fällt Noumenia auf einen Sonntag wie zum Beispiel am 31. August 2008, nimmt man eine große blaue Perle und wenn an einem Sonntag ein Feiertag ist, kommt an diese Stelle eine große rote Perle.

Wer möchte kann weitere Daten im Kalender vermerken z.B. indem er eine weitere Perlenfarbe für die Tage der Schulferien einführt (an Feiertagen oder Noumenia in den Ferien trotzdem eine Perle in Feiertags- bzw. Noumeniafarbe auffädeln) oder für andere Termin wie Stammtisch, Familienfeste (z.B. Geburtstag) oder einfach die verschiedenen Jahreszeiten. Man könnte Geburtstage auch markieren, indem man je eine bunte Holzwäscheklammer mit einem Foto der jeweiligen Person beklebt und zusätzlich mit dem Geburtsdatum beschriftet. Diese Klammer hängt man dann einfach an die jeweils entsprechende Perle der Kette dran. Je kleiner die Kinder sind, umso einfacher sollte allerdings der Kalender bleiben, da er sonst mehr verwirrt als zur Orientierung hilft.

Der Kalender wird am besten an mehreren Haken in Kinderhöhe an einer Wand aufgehängt. Für Kinder ab 6 oder 7 Jahren verwendet man dann die Wäscheklammer als Marker der jeden Tag um eine Perle weiter rückt. Man kann die Klammer direkt mit der Aufschrift „heute“ versehen oder aus Karton einen Pfeil ausschneiden und aufkleben Für kleinere Kinder ist es leichter verständlich, wenn die gestrige Perle immer abgefädelt und in die Aufbewahrungsbox zurückgelegt wird. Die zweite Methode ist auch praktischer, wenn man die neue Kalenderkette für das drauffolgende Jahr nicht erst am letzten Tag auffädeln möchte.

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12-Götter-Altar
 

Material:
Runder Platzteller
Sand
12 Birkenholzscheiben oder Flusssteine
kleine Schale oder Teller
Teelicht oder Kerze
Lackstift

Der Aufbau des Altars ist überaus einfach. Zuerst wird jede der Holzscheiben jeweils mit einem Götternamen oder einem entsprechenden Symbol, also z.B. ein Blitz für Zeus, ein Dreizack für Poeseidon, ein Medusaschild für Athene etc. beschriftet. Nun wird der Platzteller mit dem Sand ausgestreut. In dessen Mittelpunkt platziert man die kleine Schale, welche als Behältnis für Opfergaben oder als Kerzenständer etc. dient, je nach Verwendung des Altars. Rundherum werden die Holz-

12-Götter-Altar

scheiben kreisförmig verteilt, sodass allen Gottheiten ein genau gleich großes Kreissegment zufällt. Die Scheiben positioniert man am besten so, dass man die Namen der Götter lesen kann, wenn man den Teller dreht. Damit ist der Altar bereits fertig eingerichtet und kann „in Betrieb“ genommen werden, denn aus diesem Arrangement wird natürliche erst durch das Darbringen von Opfergaben ein wirklicher Altar.

Wer seinen Platz mit Nichthellenisten teilt und den Altar weniger auffällig gestalten möchte, kann anstelle der beschrifteten Holzplättchen oder Steine von vorneherein verschiedene Gegenstände wählen, welche die einzelnen Götter repräsentieren. Dadurch erscheint das kleine Heiligtum einem Außenstehenden eher als individuelles Wohndekor und ist weniger auffällig. Auch die Verwendung von unterschiedlichen, den jeweiligen Göttern zugeordneten Halbedelsteinen und Mineralien ist als eine mögliche Variante denkbar. Wichtig ist letztendlich nur die eindeutige Zuordnung gleich großer Altarabschnitte zu den einzelnen Göttern und eine Möglichkeit um Opfergaben im Zentrum des Rundaltars darzubringen.

Dieser runde 12-Götter-Altar kann auch als Familienaltar für die tägliche Praxis genutzt werden und bietet die optimalen Bedingungen um allen zwölf Göttern in etwa dieselbe Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. So könnte man sein Gebet in regelmäßigen Abständen an eine andere Gottheit


richten, indem man den Altar zum Beispiel jeden Tag um ein Segment weiter dreht und dem jeweiligen Gott eine Hymne singt und opfert.

Bei uns stellt dieser Altar den idealen Ort für das gemeinsame Abendgebet mit den Kindern dar, da wir dieses bislang meist nur an Helios und Selene richteten, so aber auch stets einen der Olympier bedenken und über ihn oder sie sprechen können. Dadurch lernen wir gemeinsam auch jene Götter besser kennen, denen wir bisher vielleicht zu wenig Aufmerksamkeit entgegen brachten.

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Göttertafeln aus Salzteig
 

Ob nun abstrakte Gebilde, kleine Figürchen, Wandplaketten oder eine Ausstattung an Salzteiggebäck für den Kaufmannsladen oder die Puppenküche, der Phantasie sind bei der Verwendung von Salzteig kaum Grenzen gesetzt. Dieser kann ganz einfach selbst hergestellt werden (Rezept für Salzteig). Ich habe mich diesmal für zwei runde Täfelchen entschieden, welche einmal Hermes und einmal Hera darstellen. Zwei Löcher an der Oberseite sollen später für die Aufhängung verwendet werden.
Im vorgeheizten Backrohr bei etwa 120°C werden die Objekte auf einem mit Backpapier belegten Blech für 2 bis 3 Stunden getrocknet. Damit die Feuchtigkeit abziehen kann, sollte man die Tür des Backrohres mit einem Korken oder Kochlöffel einen Spalt breit offen lassen. Wer etwas mehr Geduld hat, kann die Salzteigfiguren auch an einem warmen Ort an der Luft trocknen lassen.
Sobald diese völlig getrocknet sind, können sie noch ganz nach Lust und Laune bemalt werden. Am besten eignen sich hierzu Plakafarben oder Plakalack. Der Lack sorgt für eine schön glänzende Oberfläche. Man kann den Salzteig aber auch einfach nur mit einer glänzenden Schicht aus Klarlack überziehen, was am einfachsten mit Sprühlack geht.

Solche Plaketten mit Götterdarstellungen können zum Beispiel als Kultbilder hinter dem Altar aufgehängt werden, vielleicht in Form eines Stammbaumes oder als „Olymp“, mit Zeus oben an der Spitze und die übrigens Götter als „Berg“ unterhalb. Ebenfalls aus Salzteig habe ich z.B. meine Hestiaplakette gefertigt, welche in der Küche hängt und zusätzlich an der Rückseite mit der Aufschrift „Hestia, komm nun in dieses Haus!“ in Altgriechisch versehen ist.

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Weihrauchkerze für Hestia
 
! Warnung vorweg: Das Wachs wird sehr heiß und könnte sich selbst entzünden, daher sollten Kinder niemals alleine Kerzen gießen und auch Erwachsene nicht darauf vergessen, das Wachs beim Schmelzen stets im Auge zu behalten und nicht den Raum zu verlassen.

Man benötigt:

Wachsreste oder Kerzenwachs zum Gießen (im Bastelbedarf)
Duftöl „Weihrauch“ oder zerstoßene Weihrauchkörner
Docht (ebenfalls im Bastelbedarf)
Gussformen, Schaschlikspieße, etwas Knetmasse
Zwei alte, verschieden große Kochtöpfe,
die ineinander gestellt werden können
Kerzenstifte oder Blattwachs

Hestiakerze


Bevor man beginnt sollte man die Arbeitsfläche mit Zeitungspapier abdecken, Tücher und einen Schwamm bereit legen. Am besten man bereitet als erstes die Gussform vor, indem man den Docht einfädelt und die Form an seiner Austrittsstelle mit der Knetmasse abdichtet und den Docht mit einem Schaschlikspieß straff in der leeren Form nach oben spannt.

Nun füllt man die Wachstückchen (sollten keine Verunreinigungen beinhalten) in den kleineren Topf. Der größere dient als Wasserbad für den Schmelzvorgang. Das Wachs niemals auf höchster Stufe zum Schmelzen bringen, sondern lieber langsam und vorsichtig bei niedrigen Temperaturen. Sollte es einmal aus irgendwelchen Gründen zu brennen anfangen, sofort abdecken und die Flammen somit ersticken. Keinesfalls darf man Wachs mit Wasser zu löschen versuchen, da dieses explosionsartig verdampft und es zur Bildung riesiger Stichflammen kommen kann. Unter Beachtung aller Vorsichtsmaßnahmen ist das Schmelzen des Wachses aber kein Problem. Man kann nun Stücke von speziellen Färbestäbchen oder auch einfach von bunten Wachsmalkreiden mit schmelzen lassen und das Wachs damit färben. Für meine Hestiakerze bevorzuge ich aber weißes Wachs, oder färbe es höchstens Gelb ein. Sobald das Wachs geschmolzen ist und keine Stückchen mehr enthält, nimmt man den Topf aus dem Wasserbad. Nun kann man einige Tropfen des Aromaöls beziehungsweise den zerstoßenen Weihrauch unter das Wachs mischen.

Dieses wird noch heiß bis etwa einen Zentimeter unter den Rand in die Gussformen eingefüllt. Das Wachs sollte man gut auskühlen lassen, bevor man die Kerze aus der Form löst. Man kann auch Kerzen mit verschiedenen Farbschichten gießen, indem man immer eine Schicht einfüllt, etwas auskühlen lässt und dann die nächste darüber gießt. Schräge Schichten entstehen, wenn man die Gussform seitlich aus die Kante eines Buches o.ä. stellt (darauf achten, dass sie nicht ganz umfallen kann) und dann erst das Wachs eingießt. Vor der letzten Schicht sollte man die Form jedoch wieder aufrecht hinstellen, damit die Kerze zum Schluss einen geraden Boden hat.

Ich verziere meine Kerzen gerne noch mit speziellen Wachsfarben (als „Kerzen-Pen“ im Bastelbedarf erhältlich) oder Blattwachs. Wie wäre es mit aufgemalten Flammen für die Göttin Hestia oder einer goldenen, zwölfstrahligen Sonne z.B. für Heliou Genethlion? Tipp: Flammen sind in ihrem Kern am Hellsten, fast weiß und zeigen nach außen hin einen Farbverlauf in der jeweiligen Farbe (für uns gewohnt: meist ein Gelborange), was sich mit ein wenig Übung mit den Kerzenstiften direkt oder mit einem Pinsel auf die Kerze aufmalen lässt.
Man kann auch Schablonen anfertigen oder Keks-Ausstecher verwenden um Figuren aus Blattwachs zu schneiden, welche man nach dem Lösen von der Trägerfolie nur mehr an der Kerze fest anzudrücken braucht. Es gibt auch Knetwachs, welches sich angewärmt durch die Hände wie Knetmasse verformen und zum Beispiel zu Kugeln rollen lässt. Wie beim Blattwachs muss auch das Knetwachs nur an der Kerze angedrückt werden. Bei dem Verzieren der Kerze können sich auch schon die Jüngsten beteiligen.

Selbst gegossene und verzierte Kerzen sind nicht nur schöne Kultgegenstände, sondern eignen sich auch hervorragend als Geschenk. Dann verzichtet man aber vielleicht besser auf die Zugabe von Weihrauch oder wählt ein anderes Aromaöl, wie z.B. Rose, Lavendel oder Vanille. Wer sich das Kerzen gießen sparen möchte, kann natürlich auch einfach fertige Kerzen kaufen, diese mit ein paar Tropfen des Duftöls salben und dann verzieren.

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Anthesteria

Schellenband
 

Was man auf jedem Mittelaltermarkt erstehen kann und vielen Kindern Spaß macht, ist ein Schellenband. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um ein Arm- bzw. Fußband an welchem Glückchen befestigt sind. Dieses lässt sich leicht selbst basteln.

Man benötigt:
3m Lederschnur (oder Velour o.ä.)
4 oder 5 Schellen

Man nimmt zwei jeweils etwa 1,5 Meter lange Lederbänder, fasst diese gemeinsam und halbiert sie. Zur Stabilität kann man sie einmal verknoten, sodass noch eine Schlaufe stehen bleibt oder man hängt sie direkt in einer Türklinke ein. In jedem Fall sollte zum Schluss eine Schlaufe zum Zubinden des gesamten Bandes entstehen. Nun zopft man aus den Bändern einen gleichmäßigen 4er-Zopf.
Zopfhilfe: wenn die (immer) gerade vor einem liegenden Stränge oder Schnüre von links nach rechts durchnummeriert wären, dann würde man mit 3 beginnen und diesen rechts über 4 legen. Die 2 unter der nunmehrigen 3 und über die neue 4 führen. Ab jetzt immer die 1 über die 2, unter der 3 durch über die 4 nach rechts führen. Bis zum Schluss des Zopfes diesen letzten Schritt immer wieder wiederholen, sodaß ein gleichmässiger Zopf entsteht..

In regelmäßigem Abstand werden dann die einzelnen Schellen eingeflochten. Mit einem fixierenden Knoten schließt man nach der gewünschten Länge wieder ab und lässt von den Bändchen etwa 8 bis 10 Zentimeter stehen. Diese können dann durch die Schleife geführt und am Fuß- oder Handgelenk zugebunden werden.
Diese Schellenbänder erzeugen am Fuß getragen beim Gehen einen schönen Klang im Rhythmus der Schritte und sind daher z.B. besonders gut für Prozessionen und Umzüge anlässlich der Anthesterien geeignet.
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Thargelia

Pharmakos
 

Pharmakos bedeut schlicht "Heilmittel". In den Thargelia (6. und 7. Tag des Monats Thargelion) wird der Pharmakos bei einem Umgang mit allem Übel der Gemeinschaft belastet und im Anschluß daran von dieser "ausgeschlossen", also z.B. außerhalb der Gemeindegrenzen ausgesetzt. Indem er also die Gemeinschaft von diesem Übel befreit hat er sozusagen heilende Wirkung. Außerdem wird dadurch auch die kommende Ernte vor Schaden bewahrt.

Alljährlich muss daher ein neuer Pharmakos gesucht bzw. hergestellt werden. Es gibt keine Vorgaben wie dieser auszusehen hat, aber es ist wohl sinnvoll ihm in irgendeiner Form

 
pharmakos2006

ein figürliches ja menschliches Aussehen zu verleihen. 2006 haben wir uns für den rechts abgebildeten einfachen Pharmakos aus einem langen gegabelten Ast entschieden. Der Ast wurde entsprechend zugeschnitten, von seiner Rinde befreit und erhielt mit dem Schnitzwerkzeug grobe Gesichtszüge. Die Gesichtszüge haben wir mit ein wenig Plakafarben noch hervor gehoben.

Für die Thargelia 2008 haben wir unserem Pharmakos hingegen noch leicht verrottbare Kleidung geflochten. Die Grundgestalt gab ein Kirschbaumast vor, welchen ich wenige Wochen zuvor vom Baumschnitt aufgehoben hatte. Eine Astgabel bildete in meinen Augen die Arme, welche ich zuerst „bekleidete“. Als Material wählte ich was gerade auf der Wiese wuchs: die langen Stängel vom Löwenzahn und einige andere Gräser. Für die Arme verwendete ich jeweils 6 Halme, die ich längs am Ast festband. Einen davon webte ich spiralförmig rund um den Ast herum in die übrigens Stängel ein, welche am Ende des Astes sozusagen die fünf Finger der Hand bildeten. Ein weiterer Halm folgte diesem, bis ich die Astgabelung erreichte. Denselben Vorgang wiederholte ich am anderen Arm. Aus einigen kleinen Ästen und getrockneten Palmkätzchenzweigen band ich dem Pharmakos eine Art Frisur. Für den Körper verwendete ich wieder verwebte Löwenzahnstängel, allerdings etwas mehr als am Arm, so etwa um die 16 Stk. Das offene Ende dieses „Gewebes“ band ich zum Schluss am Ast fest, um zu verhindern, dass es sich ungewollt wieder auflöste.

Pharmakos 2008

Da dieser Pharmakos bereits binnen kürzester Zeit seine Bestimmung wahrnimmt und zu welken oder verdorren beginnt, sollte jeder, der selbst ein solches Exemplar herstellen möchte, diesen möglichst zeitnahe machen, also am besten am Vorabend oder direkt am Morgen der Thargelien.

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Pyanopsia

Eiresione
 

Die Eiresione ist Teil eines alten Segensritus, welcher Bestandteil der Pyanopsiafeierlichkeiten ist. Hierbei handelte es sich um einen Olivenzweig oder -kranz (manchmal auch Lorrbeer), welcher mit roten und weißen Wollbinden umwunden und auf besondere Art und Weise geschmückt wird. Da bei uns keine Oliven- und Lorbeerbäume wachsen, kann man auf andere Früchte tragende Bäume zurück greifen z.B. Apfel oder Walnuss.

Man nimmt also einen kräftigen Ast oder windet mehrere Zweige zu einem Kranz und umwickelt diesen dann mit Wolle (Abb. 3). Daran werden nun kleine Gefäße mit Oliven- oder Nussöl, mit Wein und mit Honig befestigt. Man sollte unbedingt darauf achten, dass die Gefäße (z.B. verkorkte Glasphiolen) dicht sind und nicht auslaufen können. Weiters werden trockene Gebäckstücke aus Brezelteig in Form von Weinreben o.ä. (Abb. 2) und getrocknete Früchte wie zum Beispiel Apfelringe, Marillen oder Zwetschken und Nüsse daran befestigt.

Die Eiresione wird während der Pyanopsiaprozession von Knaben getragen (Abb. 4), schmückt den Apollonaltar oder kann als segensbringendes Geschenk an Freunde oder Verwandte gegeben werden. In letzterem Fall sollte die Eiresione dem alten Brauch zu Folge für ein Jahr an oder über der Tür aufgehängt werden, was der gesamten Familie bzw. dem Haushalt Glück und Segen bis zu den nächsten Pyanopsia verspricht.

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Heliou Genethlion

Fensterbild Sonne
 

 
An Heliou Genethlion habe ich mit unserem Sohn folgende Sonnen als Fensterbild angefertigt. Man benötigt dazu Tonpapier oder farbigen Karton (vorzugsweise in einem warmen Gelb- oder Goldton), Trans-parentpapier, Seidenpapier in verschiedenen Farben sowie Bleistift, Schere und einen Klebestift.
Grundsätzlich kann man jedes Motiv, das einem einfällt mit dieser Methode umsetzen, aber wer möchte kann sich auch einfach hier unsere Sonne als Schablone herunter laden (Klick auf die kleine Darstellung öffnet ein neues Fenster mit der Originalgrafik. Diese kann man dann per rechtem Mausklick über das Pop-up-Menü einfach auf
den eigenen Rechner speichern. Von den Maßen her, sollte sich die Sonne einfach auf DinA4 ausdrucken lassen). Nun überträgt man das komplette Motiv auf das Tonpapier und die äußeren Umrisse auf das Transparentpapier. Beide Sonnen ausschneiden und beim Tonpapier auch noch das Innenteil heraus schneiden. Nun können auch schon kleinere Kinder behilflich sein, indem sie Schnipsel aus den verschiedenen Seidenpapieren reißen. Immer ein Stück des Transparentpapiersternes mit Kleber einstreichen und mit den Seidenpapier-schnipseln bekleben. Gut trocknen lassen und mit der Transparentpapierseite auf die Tonkartonsonne kleben. Nun braucht man die Sonne nur noch mit Klebestreifen am Fenster zu befestigen.
 


Schablone

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Glitzernde Fenstersterne
 

Gerade in der aktuellen Jahreszeit lieben die meisten Menschen, wenn alles glitzert, insbesondere wenn uns der Schnee im Stich lässt. Für dekoratives Glitzern und Glänzen sorgen unter anderem

leicht zu bastelnde, goldene Sternchen aus Window Color.

Und das benötigt man:
Window Color Konturenfarbe, Gold
Window Color. Transparent
Kleine Glasperlen, Glitzersternchen etc.
Glitzer
Stabile Trägerfolie
Karton, Schablonen
Schere, Pinzette


Gltzernder Stern aus Windowcolor

Als Vorlagen habe ich passend zu Heliou Genethlion wieder die zwölfstrahligen Sterne und Sonnen gewählt. Als Trägermaterial verwende ich eine stabile Folie, in welche ich zusätzlich einen dicken Karton als Verstärkung stecke.

Die Schablonen werden unter die Folie gelegt und die Konturen darauf langsam und in einem möglichst gleichmäßigen Zug aufgemalt. Wer mag, malt auch noch im Inneren der Sterne oder Sonnen Ornamente. In die noch feuchte Farbe können nun Glasperlen oder Glitzersternchen gedrückt werden. Dazu sollte man am besten eine Pinzette verwenden und es vermeiden, dass die Perlen rundum mit der Konturenfarbe beschmiert sind, da sie sonst nicht mehr glitzern.
Nach etwa 2-3 Stunden Trockenzeit kann die Innenfläche nun gleichmäßig mit der transparenten Windowcolor ausgefüllt werden. Für den schönen Effekt wird einfach der Glitzer auf bzw. in die Farbe gestreut. Nach weiteren 24 Stunden Trockenzeit sollten die Sterne sich leicht von der Trägerfolie lösen lassen. Trotzdem sollte man dabei sehr vorsichtig sein, damit man keine Löcher in die Fensterbilder reißt.

Die Sterne können nun auf jede gewünschte und entsprechend gereinigte glatte Oberfläche aufgebracht werden, seien es Fensterscheiben, Spiegel oder Fliesen. Wer mag verziert damit auch gläserne Teelichthalter oder für einen Abend die Trinkgläser. In jedem Fall sollte darauf geachtet werden, dass kleine Kinder die Sterne nicht in die Finger bekommen und kleine Teile oder lockere Perlchen verschlucken.

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Grundrezepte und Tipps

Papiermaché
 

Pappmaché ist ein leichtes Material, was sich insbesondere für die Arbeit mit Kindern gut eignet.

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Pappmaché, Pulpe
 

Häufig wird der Begriff Pappmaché als Synonym für das bereits beschriebene Papiermaché verwendet. Die Grundzutaten unterscheiden sich nicht allzu sehr von diesem, aber der Unterschied ist vor allem, dass Pappmaché stabiler ist und weiter bearbeitet werden kann, weshalb es auch in der Herstellung von Kunstobjekten und großen Dekorationsgegenständen Verwendung findet. Nichtsdestotrotz kann es natürlich auch mit Kindern genutzt werden.
Pappmaché wird als breiige Masse aus in Wasser aufgeweichtem Papier oder Zellstoff unter der Zugabe von Leimlösung, Gips, Stärke, Kreide oder Ton hergestellt. Aus dieser leicht bearbeitbaren Masse kann man beliebige Formen herstellen, welche nach dem Austrocknen bemalt und zum Schutz lackiert werden. Zur weiteren Bearbeitung von Pappmachéobjekten verwendet man vor allem Schleifpapier oder ein scharfes Messer.
Auf dieser Seite (externer Link!) findet sich eine Anleitung zur Herstellung und Verarbeitung von Pappmaché, aber bitte nicht durch die dortige Verwendung des Begriffes Papiermaché verwirren lassen.

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Salzteig
 

Salzteig ist eine einfach herzustellende Modelliermasse die durch Trocknung an der Luft (für Geduldige) oder im Backrohr (bei 120-150°C) aushärtet. Da alle Zutaten Lebensmittel sind, eignet sich Salzteig besonders gut um von kleinen Kindern be- und verarbeitet zu werden, da man sich so weniger Sorgen machen muss, falls mal etwas davon im Mund landet. Gegessen werden sollte der Teig aber dennoch nicht unbedingt.

Der Teig besteht vor allem aus Mehl, Wasser und eben Salz. Das genaue Mischungsverhältnis kann leicht variieren, aber für mich hat sich ein Verhältnis von je einer Tasse Salz und Mehl mit einer halben Tasse Wasser bewährt. Je höher der Salzanteil ist, umso grober wird der Salzteig. Für glattere Oberflächen, sollte man daher den Mehlanteil etwas erhöhen. Dem Teig kann auch schon vor der Verarbeitung Fingerfarbe oder Pigmente zugegeben werden.
Man verrührt zuerst die trockenen Zutaten und gießt dann nach und nach Wasser zu, bis die Masse zu einem glatten Teig verknetet werden kann. Dieser sollte in etwa so beschaffen sein, wie ein Mürbteig, weich aber nicht klebrig.

Die ausgekühlten Salzteigobjekte können natürlich noch bemalt werden, allerdings sollte man Farben auf Wasserbasis meiden. Idealerweise greift man hier zu Acrylfarben oder -lacken. Hier ist mit kleinen Kindern aber besondere Vorsicht geboten.

Salzteig ist sehr vielseitig und kann daher für alle möglichen Objekte, von Geschenkanhängern, Wandtäfelchen bis hin zur Ausstattung des Kaufmannladens Verwendung finden. Von der Aufbewahrung im Freien sollte man allerdings absehen und auch als Spielzeug für kleine Kinder sind Salzteigobjekte nicht geeignet. Da das spröde Material leicht bricht, können kleine Stücke von ihnen allzu leicht verschluckt oder eingeatmet werden.

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Schablonen und Vorlagen

Mittels Mausklick auf die kleinen Darstellungen oder Textlinks öffnet sich eine neue Seite mit der jeweiligen Originalgrafik. Per rechtem Mausklick kann man diese dann über das Pop-up-Menü einfach auf den eigenen Rechner speichern oder direkt ausdrucken. Alle Vorlagen sind für den Ausdruck auf Papier im Format DinA4 (Achtung: mitunter ist es notwendig auf einen querformatigen Ausdruck umzustellen) ausgelegt.
Außerdem unterliegen alle Grafiken dem Copyright und dürfen ausschließlich zu privaten Zwecken verwendet werden.

Schablonensammlung
 

12-strahlige Sonne
               

Malvorlagen
 
               

amphoreAmphore
 
henkelkrug
Henkelkrug
 
Vase
Vase Nr.1
       

Polyphem
 
Kirke
 
Nymphe Calypso
 
 Sirenen
 
Skylla und Charybdis

Boreas (Sturm)
 
Windstille
 
Schiffbruch
 
Bogenschießen
 

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