Bastelideen |
| Welches
Kind bastelt oder malt nicht gerne einmal. Auch hier kann man immer
wieder religiöse Themen und Motive einbringen. Sei es dass man
versucht mythologische Gestalten oder Erzählungen künstlerisch
umzusetzen oder auch einfach die passende Dekoration für ein
hellenistisches Fest gestaltet. Die meisten Kinder werden Vergnügen
an solchen Arbeiten haben und auf das Ergebnis stolz sein. Bislang liegen folgende Basteltipps nach Kategorien geordnet vor: |
Mythologisches: |
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Dekoration und Altarzubehör: |
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Anthesteria: |
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Thargelia: |
Pharmakos |
Pyanopsia: |
Eiresione |
Heliou Genethlion: |
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Geschenkideen: |
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Grundrezepte und Tipps: |
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Schablonen und Vorlagen: |
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Ein Diorama (gr. „ich sehe hindurch“,
bzw. „ich durchschaue“) ist einfach ein Schaukasten in
dem eine Szene dargestellt wird. Die bei uns so beliebten Fasten- und
Weihnachtskrippen, sind sozusagen auch religiöse Dioramen, welche
Szenen aus dem Leben Jesu darstellen. Als Motive für unsere Dioramen
wählen wir natürlich Szenen aus unserer eigenen Mythologie.
Die Möglichkeiten Schaukästen und -kistchen zu erstellen
sind schier unzählig. Von möglichst naturnahen Schnitzereien über
Pappfiguren bis hin zu Playmobilfiguren, können alle möglichen
verschiedenen Darsteller unsere Mythendioramen bevölkern. Diese
können nur für eine gewisse Zeit in einem Bücherregal
unserer Kinder aufgestellt werden, bevor die Lego-Männchen vielleicht
wieder in die Spielzeugkiste zurück kehren oder als „kleine
Welten“ im Schuhkarton dauerhaft aufbewahrt und immer wieder
hervor geholt werden. In diesem Basteltipp möchte ich euch zeigen,
wie man ein einfaches Schuhlarton-
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Diorama
anfertigt. Als Motiv habe ich in diesem Fall keine bestimmte Szene
gewählt, sondern ein „Bild des Olymp“. Material: 1 Schuhkarton Wellpappe (z.B. alte Kartons) Stabile, durchsichtige Folie Tapetenkleister Zeitungspapier, Seidenpapier Weißes Papier Plakafarben und evt. Buntstifte Ausgedruckte Figurenvorlagen Steine, Äste, Moos |
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Das hier gezeigte Diorama besitzt einen Klappdeckel, in den ich vorne ein großes Fenster zum Reinschauen und oben eine Öffnung für das Licht geschnitten habe. Man kann aber auch einen normalen Schuhkarton ohne Deckel nehmen, den man aufstellt und oben eine Lichtöffnung hinein schneidet. Oder man lässt die Oberseite ganz offen, damit man auch einen guten Blick auf die Szene hat, selbst wenn man nicht genau davor steht.
Bevor man sich an die Figuren macht, sollte man sich die geplante Ausgestaltung grob skizzieren und den Hintergrund gestalten. Besonders gut eignet sich ein heller Hintergrund (1). Für Außenszenen empfehle ich eine hellblaue Grundierung auf die mit einem Schwamm weiße Wolken als Himmel (2) gestupft werden (die Decke nicht vergessen!). Auch Bäume im Hintergrund können gut mit dieser Stupftechnik, die übrigens auch schon relativ kleine Kinder durchführen können, gestaltet werden. Aus kleinen Schachteln baut man grobe Geländestufen, die man gegebenenfalls mittels Pappmache etwas realistischer und fließender ausformt (3). Den Boden am Besten mit Plakafarbe grundieren und eventuell mit Seidenpapierschnipseln in der passenden Farbe wie bei Pappmache bekleben (4+5). Die
gewünschten Figurenvorlagen (öffnen
und mittels rechtem Mausklick auf den eigenen Rechner laden) ausdrucken
und am besten mit Sprühkleber auf Pappe aufziehen. Diese können
dann mit Buntstiften von Kindern bemalt und anschließend ausgeschnitten
werden (6). Für jede Figur zur Fixierung einen Klebefuss aus
Pappe an der Rückseite befestigen (7), mit welchem diese dann
an der richtigen Stelle in den Schaukasten geklebt werden (8+9).
Schwebende und fliegende Figuren am besten mit einem Nylonfaden von
der Decke des Kastens abhängen. Idealerweise sollten die Figuren
parallel zum Zuschauer in verschiedenen Ebenen im Diorama platziert
werden, damit eine entsprechende Tiefenwirkung der Szene entsteht,
wenn man von vorne hinein schaut. Zuletzt klebt man die Folie von innen als „Fensterscheiben“ gegen die Öffnungen und bemalt die Außenseite des Kartons in einer beliebigen Farbe. Man kann auch einen passenden Text oder eine Beschreibung der Szene auf die Rückwand des Dioramas schreiben oder kleben. |
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Dieses
einfache Spiel kann von 2 bis 6 Spielern im Alter von mindestens
3 Jahre gespielt werden, da man weder lesen noch zählen können
muss. Ganz nebenbei beinhaltet es einige Szenen aus der Odyssee,
welche
zum Anlass genommen werden können, um diesen Mythos zu besprechen.
Die genaue Spielanleitung findest du übrigens bei den Spielideen. Idee,
Grafik und Umsetzung dieses Spiels stammen übrigens von Sandra Mauler
(Copyright 2008)
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| Man benötigt: 1 stabiler Karton DinA2 1 stabiler Karton DinA4 ca.80 weiße Klebepunkte (Ø = 15mm) evt. selbstklebende Folie oder Klarlack 3 kleine Korken 6 Zahnstocher oder Holzspieße buntes Papier oder versch. bunte Plastiktüten Stifte, Farben (z.B. Plakafarben, Decormatt o.ä.) Schere, Klebstoff 1 Spielwürfel Vorlagen: Spielplanteile 1+2+3+4, Kärtchen |
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Die Vorlagen
für die Landkartenteile, sowie für die Ereignis- und
Opfergabenkärtchen ausdrucken und am besten direkt von den
Kindern mit Buntstiften oder Malkreiden ausmalen lassen (Abb.3+5+6).
Es darf ruhig bunt und farbenfroh werden. Wer möchte, kann
sich seine Karte natürlich ganz individuell selbst gestalten
und z.B. eine alte Landkarte, Fotos oder Ähnliches dafür
verwenden. Wichtig ist dabei nur, dass sich die Bilder der Ereigniskärtchen
auf dem Spielplan wieder finden und dort auf ein bestimmtes Feld
verweisen.
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Dem
Blumenkranz als Kopfbedeckung kommt im Hellenismos eine besondere
Bedeutung zu. Mit ein wenig Geschick und Geduld lassen sich aus gesammelten
Blumen und Blättern die verschiedensten Kränze selbst herstellen.
Mit Kindern ist es manchmal günstiger eine etwas robustere Variante
zu wählen, die am nächsten Tag nicht sofort verdorrt und
welk ist. Und vielleicht gefällt es den Kindern ja selbst aus
Seidenpapier Blüten zu rollen und zu einem Kranz zu binden.
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Für eine Blüte benötigt man einen Kreis aus weißem oder buntem Seidenpapier. Die Größe kann nach Wunsch gewählt werden. Wir haben uns hier für einen Durchmesser von etwa 10 Zentimeter entschieden. Am besten man nimmt einen Streifen mit der entsprechenden Breite und faltet ihn ziehharmonikaartig jeweils quadratisch um. Mit einer Kreisschablone oder auch mit |
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freiem Auge
schneidet man nun daraus einen Kreis (bzw. mehrere Kreise
auf einmal) aus. Für die Blüte faltet man den Kreis mehrmals
halb zusammen (Abb.2), bis man nur mehr ein Kreissegment vor sich
liegen hat. Von diesem schneidet man nun etwa das untere Drittel
ab (Abb.3). Wieder auseinander gefaltet sollte man nun einen Ring
haben (Abb.4). Diesen schneidet man nun an irgendeiner Stelle auf
(Abb.5). Nun rollte man den entstandenen Streifen „tütenartig“ locker
auf (Abb.6) und fixiert die so entstandene Blüte mit ein wenig
Bindedraht. Für eine fülligere Blüte kann man auch
einen zweiten solchen Seidenpapierstreifen vielleicht in einer
anderen Farbe herum wickeln. Der Draht sollte 5-8 Zentimeter noch
von der Blüte abstehen, dann kann man sie später gleich
mit diesem Drahtstück festbinden.
Ein solcher Kranz ist angenehm leicht zu tragen, kann mehrmals verwendet werden und sieht auch an der Wand aufgehängt durchaus hübsch aus. Man sollte aber vermeiden mit dem Kranz in einen Regenschauer zu kommen, da die Farbe des Seidenpapiers von Wasser schnell mal ausgewaschen werden kann. Es lohnt sich auch mit den Materialien zu experimentieren. Aus Goldfolie lässt sich zum Beispiel ein nur aus Blättern bestehender „Siegerkranz“ für den Gewinner eines Wettbewerbs anfertigen. Vielleicht kann man auch alte Zeitschriften zu einem Blütenkranz verbasteln, anstatt sie einfach weg zu werfen. Noch etwas mehr Haltbarkeit erhält man, wenn man anstelle von Seidenpapier leichte Baumwollstoffe verwendet. Der Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. |
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Zur
Orientierung im Jahr ist ein Kalender nicht nur für Erwachsene
praktisch, denn auch Kinder möchten wissen, wann Wochenende
oder der nächste Feiertag ist.
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Am besten man beginnt damit ausreichend Perlen in den einzelnen Farben zu lackieren (oder kauft statt der normalen Holzperlen einfach die jeweilige Anzahl in farbigen Perlen), dabei sollte man nicht vergessen, dass im nächsten Jahr vielleicht mehr Sonntage auf die Feiertage entfallen. Man sollte beim Sprühen darauf achten, dass die Öffnungen der Perlen nicht verkleben, da man sie sonst nicht mehr auffädeln kann. Ich empfehle folgende Anzahl an Perlen zu färben.: |
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Große Perlen: 10 Stück in der Farbe für Noumenia 10 Stück in der Feiertagsfarbe 50 Stück naturfarben belassen Kleine
Perlen: |
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Grundsätzlich
ist es egal von welcher Seite man mit dem Auffädeln der Perlen
beginnt, wer die Perlen im Verlauf des Jahres jedoch Tag für
Tag abfädeln möchte, sollte am Ende des Jahres beginnen
(im Jahr 2008 also z.B. mit dem 27. Dezember). Man beginnt, indem
man am Ende der Schnur eine Schlaufe lässt (zum Aufhängen!)
und dann einen Knoten setzt. Wer möchte kann weitere Daten im Kalender vermerken z.B. indem er eine weitere Perlenfarbe für die Tage der Schulferien einführt (an Feiertagen oder Noumenia in den Ferien trotzdem eine Perle in Feiertags- bzw. Noumeniafarbe auffädeln) oder für andere Termin wie Stammtisch, Familienfeste (z.B. Geburtstag) oder einfach die verschiedenen Jahreszeiten. Man könnte Geburtstage auch markieren, indem man je eine bunte Holzwäscheklammer mit einem Foto der jeweiligen Person beklebt und zusätzlich mit dem Geburtsdatum beschriftet. Diese Klammer hängt man dann einfach an die jeweils entsprechende Perle der Kette dran. Je kleiner die Kinder sind, umso einfacher sollte allerdings der Kalender bleiben, da er sonst mehr verwirrt als zur Orientierung hilft. Der Kalender wird am besten an mehreren Haken in Kinderhöhe an einer Wand aufgehängt. Für Kinder ab 6 oder 7 Jahren verwendet man dann die Wäscheklammer als Marker der jeden Tag um eine Perle weiter rückt. Man kann die Klammer direkt mit der Aufschrift „heute“ versehen oder aus Karton einen Pfeil ausschneiden und aufkleben Für kleinere Kinder ist es leichter verständlich, wenn die gestrige Perle immer abgefädelt und in die Aufbewahrungsbox zurückgelegt wird. Die zweite Methode ist auch praktischer, wenn man die neue Kalenderkette für das drauffolgende Jahr nicht erst am letzten Tag auffädeln möchte. |
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Material: Der Aufbau des Altars ist überaus einfach. Zuerst wird jede der Holzscheiben jeweils mit einem Götternamen oder einem entsprechenden Symbol, also z.B. ein Blitz für Zeus, ein Dreizack für Poeseidon, ein Medusaschild für Athene etc. beschriftet. Nun wird der Platzteller mit dem Sand ausgestreut. In dessen Mittelpunkt platziert man die kleine Schale, welche als Behältnis für Opfergaben oder als Kerzenständer etc. dient, je nach Verwendung des Altars. Rundherum werden die Holz- |
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scheiben kreisförmig verteilt, sodass allen Gottheiten ein genau gleich großes Kreissegment zufällt. Die Scheiben positioniert man am besten so, dass man die Namen der Götter lesen kann, wenn man den Teller dreht. Damit ist der Altar bereits fertig eingerichtet und kann „in Betrieb“ genommen werden, denn aus diesem Arrangement wird natürliche erst durch das Darbringen von Opfergaben ein wirklicher Altar. Wer seinen Platz mit Nichthellenisten teilt und den Altar weniger auffällig gestalten möchte, kann anstelle der beschrifteten Holzplättchen oder Steine von vorneherein verschiedene Gegenstände wählen, welche die einzelnen Götter repräsentieren. Dadurch erscheint das kleine Heiligtum einem Außenstehenden eher als individuelles Wohndekor und ist weniger auffällig. Auch die Verwendung von unterschiedlichen, den jeweiligen Göttern zugeordneten Halbedelsteinen und Mineralien ist als eine mögliche Variante denkbar. Wichtig ist letztendlich nur die eindeutige Zuordnung gleich großer Altarabschnitte zu den einzelnen Göttern und eine Möglichkeit um Opfergaben im Zentrum des Rundaltars darzubringen. Dieser runde 12-Götter-Altar kann auch als Familienaltar für die tägliche Praxis genutzt werden und bietet die optimalen Bedingungen um allen zwölf Göttern in etwa dieselbe Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. So könnte man sein Gebet in regelmäßigen Abständen an eine andere Gottheit |
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richten, indem man den Altar zum Beispiel jeden Tag um ein Segment weiter dreht und dem jeweiligen Gott eine Hymne singt und opfert. Bei uns stellt dieser Altar den idealen Ort für das gemeinsame Abendgebet mit den Kindern dar, da wir dieses bislang meist nur an Helios und Selene richteten, so aber auch stets einen der Olympier bedenken und über ihn oder sie sprechen können. Dadurch lernen wir gemeinsam auch jene Götter besser kennen, denen wir bisher vielleicht zu wenig Aufmerksamkeit entgegen brachten. |
Ob nun abstrakte
Gebilde, kleine Figürchen, Wandplaketten oder eine Ausstattung
an Salzteiggebäck für den Kaufmannsladen oder die Puppenküche,
der Phantasie sind bei der Verwendung von Salzteig kaum
Grenzen gesetzt. Dieser kann ganz einfach selbst hergestellt werden
(Rezept für Salzteig). Ich habe mich
diesmal für
zwei runde Täfelchen entschieden, welche einmal Hermes und einmal
Hera
darstellen.
Zwei Löcher
an der Oberseite sollen später für die Aufhängung
verwendet werden.
Solche Plaketten mit Götterdarstellungen können zum Beispiel als Kultbilder hinter dem Altar aufgehängt werden, vielleicht in Form eines Stammbaumes oder als „Olymp“, mit Zeus oben an der Spitze und die übrigens Götter als „Berg“ unterhalb. Ebenfalls aus Salzteig habe ich z.B. meine Hestiaplakette gefertigt, welche in der Küche hängt und zusätzlich an der Rückseite mit der Aufschrift „Hestia, komm nun in dieses Haus!“ in Altgriechisch versehen ist. |
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Warnung vorweg: Das Wachs wird sehr heiß und könnte sich
selbst entzünden, daher sollten Kinder niemals alleine Kerzen
gießen und auch Erwachsene nicht darauf vergessen, das Wachs
beim Schmelzen stets im Auge zu behalten und nicht den Raum zu verlassen.
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Man benötigt: |
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Nun füllt man die Wachstückchen (sollten keine Verunreinigungen beinhalten) in den kleineren Topf. Der größere dient als Wasserbad für den Schmelzvorgang. Das Wachs niemals auf höchster Stufe zum Schmelzen bringen, sondern lieber langsam und vorsichtig bei niedrigen Temperaturen. Sollte es einmal aus irgendwelchen Gründen zu brennen anfangen, sofort abdecken und die Flammen somit ersticken. Keinesfalls darf man Wachs mit Wasser zu löschen versuchen, da dieses explosionsartig verdampft und es zur Bildung riesiger Stichflammen kommen kann. Unter Beachtung aller Vorsichtsmaßnahmen ist das Schmelzen des Wachses aber kein Problem. Man kann nun Stücke von speziellen Färbestäbchen oder auch einfach von bunten Wachsmalkreiden mit schmelzen lassen und das Wachs damit färben. Für meine Hestiakerze bevorzuge ich aber weißes Wachs, oder färbe es höchstens Gelb ein. Sobald das Wachs geschmolzen ist und keine Stückchen mehr enthält, nimmt man den Topf aus dem Wasserbad. Nun kann man einige Tropfen des Aromaöls beziehungsweise den zerstoßenen Weihrauch unter das Wachs mischen. Dieses wird noch heiß bis etwa einen Zentimeter unter den Rand in die Gussformen eingefüllt. Das Wachs sollte man gut auskühlen lassen, bevor man die Kerze aus der Form löst. Man kann auch Kerzen mit verschiedenen Farbschichten gießen, indem man immer eine Schicht einfüllt, etwas auskühlen lässt und dann die nächste darüber gießt. Schräge Schichten entstehen, wenn man die Gussform seitlich aus die Kante eines Buches o.ä. stellt (darauf achten, dass sie nicht ganz umfallen kann) und dann erst das Wachs eingießt. Vor der letzten Schicht sollte man die Form jedoch wieder aufrecht hinstellen, damit die Kerze zum Schluss einen geraden Boden hat. Ich verziere
meine Kerzen gerne noch mit speziellen Wachsfarben (als „Kerzen-Pen“ im
Bastelbedarf erhältlich) oder Blattwachs. Wie wäre es
mit aufgemalten Flammen für die Göttin Hestia oder einer
goldenen, zwölfstrahligen Sonne z.B. für Heliou Genethlion?
Tipp: Flammen sind in ihrem Kern am Hellsten, fast weiß und
zeigen nach außen hin einen Farbverlauf in der jeweiligen
Farbe (für uns gewohnt: meist ein Gelborange), was sich mit
ein wenig Übung mit den Kerzenstiften direkt oder mit einem
Pinsel auf die Kerze aufmalen lässt. Selbst gegossene und verzierte Kerzen sind nicht nur schöne Kultgegenstände, sondern eignen sich auch hervorragend als Geschenk. Dann verzichtet man aber vielleicht besser auf die Zugabe von Weihrauch oder wählt ein anderes Aromaöl, wie z.B. Rose, Lavendel oder Vanille. Wer sich das Kerzen gießen sparen möchte, kann natürlich auch einfach fertige Kerzen kaufen, diese mit ein paar Tropfen des Duftöls salben und dann verzieren. |
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Was man auf jedem Mittelaltermarkt erstehen kann und vielen Kindern Spaß macht, ist ein Schellenband. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um ein Arm- bzw. Fußband an welchem Glückchen befestigt sind. Dieses lässt sich leicht selbst basteln. Man
benötigt: Man
nimmt zwei jeweils etwa 1,5 Meter lange Lederbänder, fasst diese
gemeinsam und halbiert sie. Zur Stabilität
kann man sie einmal verknoten, sodass noch eine Schlaufe stehen
bleibt oder man hängt sie direkt in einer Türklinke ein. In
jedem Fall sollte zum Schluss eine Schlaufe zum Zubinden des gesamten
Bandes entstehen. Nun zopft man aus den Bändern einen gleichmäßigen
4er-Zopf. |
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In
regelmäßigem Abstand werden dann die einzelnen Schellen
eingeflochten. Mit einem fixierenden Knoten schließt man nach
der gewünschten Länge wieder ab und lässt von den
Bändchen etwa 8 bis 10 Zentimeter stehen. Diese können
dann durch die Schleife geführt und am Fuß- oder Handgelenk
zugebunden werden. Diese Schellenbänder erzeugen am Fuß getragen beim Gehen einen schönen Klang im Rhythmus der Schritte und sind daher z.B. besonders gut für Prozessionen und Umzüge anlässlich der Anthesterien geeignet. |
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Pharmakos bedeut schlicht "Heilmittel". In den Thargelia (6. und 7. Tag des Monats Thargelion) wird der Pharmakos bei einem Umgang mit allem Übel der Gemeinschaft belastet und im Anschluß daran von dieser "ausgeschlossen", also z.B. außerhalb der Gemeindegrenzen ausgesetzt. Indem er also die Gemeinschaft von diesem Übel befreit hat er sozusagen heilende Wirkung. Außerdem wird dadurch auch die kommende Ernte vor Schaden bewahrt. Alljährlich muss daher ein neuer Pharmakos gesucht bzw. hergestellt werden. Es gibt keine Vorgaben wie dieser auszusehen hat, aber es ist wohl sinnvoll ihm in irgendeiner Form |
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ein figürliches ja menschliches Aussehen zu verleihen. 2006 haben wir uns für den rechts abgebildeten einfachen Pharmakos aus einem langen gegabelten Ast entschieden. Der Ast wurde entsprechend zugeschnitten, von seiner Rinde befreit und erhielt mit dem Schnitzwerkzeug grobe Gesichtszüge. Die Gesichtszüge haben wir mit ein wenig Plakafarben noch hervor gehoben. Für die Thargelia 2008 haben wir unserem Pharmakos hingegen noch leicht verrottbare Kleidung geflochten. Die Grundgestalt gab ein Kirschbaumast vor, welchen ich wenige Wochen zuvor vom Baumschnitt aufgehoben hatte. Eine Astgabel bildete in meinen Augen die Arme, welche ich zuerst „bekleidete“. Als Material wählte ich was gerade auf der Wiese wuchs: die langen Stängel vom Löwenzahn und einige andere Gräser. Für die Arme verwendete ich jeweils 6 Halme, die ich längs am Ast festband. Einen davon webte ich spiralförmig rund um den Ast herum in die übrigens Stängel ein, welche am Ende des Astes sozusagen die fünf Finger der Hand bildeten. Ein weiterer Halm folgte diesem, bis ich die Astgabelung erreichte. Denselben Vorgang wiederholte ich am anderen Arm. Aus einigen kleinen Ästen und getrockneten Palmkätzchenzweigen band ich dem Pharmakos eine Art Frisur. Für den Körper verwendete ich wieder verwebte Löwenzahnstängel, allerdings etwas mehr als am Arm, so etwa um die 16 Stk. Das offene Ende dieses „Gewebes“ band ich zum Schluss am Ast fest, um zu verhindern, dass es sich ungewollt wieder auflöste.
Da dieser Pharmakos bereits binnen kürzester Zeit seine Bestimmung wahrnimmt und zu welken oder verdorren beginnt, sollte jeder, der selbst ein solches Exemplar herstellen möchte, diesen möglichst zeitnahe machen, also am besten am Vorabend oder direkt am Morgen der Thargelien. |
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Die Eiresione ist Teil eines alten Segensritus, welcher Bestandteil der Pyanopsiafeierlichkeiten ist. Hierbei handelte es sich um einen Olivenzweig oder -kranz (manchmal auch Lorrbeer), welcher mit roten und weißen Wollbinden umwunden und auf besondere Art und Weise geschmückt wird. Da bei uns keine Oliven- und Lorbeerbäume wachsen, kann man auf andere Früchte tragende Bäume zurück greifen z.B. Apfel oder Walnuss.
Man nimmt also einen kräftigen Ast oder windet mehrere Zweige zu einem Kranz und umwickelt diesen dann mit Wolle (Abb. 3). Daran werden nun kleine Gefäße mit Oliven- oder Nussöl, mit Wein und mit Honig befestigt. Man sollte unbedingt darauf achten, dass die Gefäße (z.B. verkorkte Glasphiolen) dicht sind und nicht auslaufen können. Weiters werden trockene Gebäckstücke aus Brezelteig in Form von Weinreben o.ä. (Abb. 2) und getrocknete Früchte wie zum Beispiel Apfelringe, Marillen oder Zwetschken und Nüsse daran befestigt. Die Eiresione wird während der Pyanopsiaprozession von Knaben getragen (Abb. 4), schmückt den Apollonaltar oder kann als segensbringendes Geschenk an Freunde oder Verwandte gegeben werden. In letzterem Fall sollte die Eiresione dem alten Brauch zu Folge für ein Jahr an oder über der Tür aufgehängt werden, was der gesamten Familie bzw. dem Haushalt Glück und Segen bis zu den nächsten Pyanopsia verspricht. |
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An
Heliou Genethlion habe ich mit unserem Sohn folgende Sonnen als Fensterbild
angefertigt. Man benötigt dazu Tonpapier oder farbigen Karton
(vorzugsweise in einem warmen Gelb- oder Goldton), Trans-parentpapier,
Seidenpapier
in verschiedenen Farben sowie Bleistift, Schere und einen Klebestift.
Grundsätzlich kann man jedes Motiv, das einem einfällt mit dieser Methode umsetzen, aber wer möchte kann sich auch einfach hier unsere Sonne als Schablone herunter laden (Klick auf die kleine Darstellung öffnet ein neues Fenster mit der Originalgrafik. Diese kann man dann per rechtem Mausklick über das Pop-up-Menü einfach auf |
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den
eigenen Rechner speichern. Von den Maßen
her, sollte sich die Sonne einfach auf DinA4 ausdrucken lassen).
Nun überträgt man das komplette Motiv auf das Tonpapier
und die äußeren Umrisse auf das Transparentpapier. Beide
Sonnen ausschneiden und beim Tonpapier auch noch das Innenteil heraus
schneiden. Nun können auch schon kleinere Kinder behilflich
sein, indem sie Schnipsel aus den verschiedenen Seidenpapieren reißen.
Immer ein Stück des Transparentpapiersternes mit Kleber einstreichen
und mit den Seidenpapier-schnipseln bekleben. Gut trocknen lassen
und mit der Transparentpapierseite auf die Tonkartonsonne kleben.
Nun braucht man die Sonne nur noch mit Klebestreifen am Fenster zu
befestigen.
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Gerade in der aktuellen Jahreszeit lieben die meisten Menschen, wenn alles glitzert, insbesondere wenn uns der Schnee im Stich lässt. Für dekoratives Glitzern und Glänzen sorgen unter anderem |
leicht zu bastelnde, goldene Sternchen aus Window Color. Und
das benötigt man: |
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Als Vorlagen habe ich passend zu Heliou Genethlion wieder die zwölfstrahligen Sterne und Sonnen gewählt. Als Trägermaterial verwende ich eine stabile Folie, in welche ich zusätzlich einen dicken Karton als Verstärkung stecke. Die Schablonen
werden unter die Folie gelegt und die Konturen darauf langsam und
in einem möglichst gleichmäßigen Zug aufgemalt.
Wer mag, malt auch noch im Inneren der Sterne oder Sonnen Ornamente.
In die noch feuchte Farbe können nun Glasperlen oder Glitzersternchen
gedrückt werden. Dazu sollte man am besten eine Pinzette verwenden
und es vermeiden, dass die Perlen rundum mit der Konturenfarbe
beschmiert sind, da sie sonst nicht mehr glitzern.
Die Sterne können nun auf jede gewünschte und entsprechend gereinigte glatte Oberfläche aufgebracht werden, seien es Fensterscheiben, Spiegel oder Fliesen. Wer mag verziert damit auch gläserne Teelichthalter oder für einen Abend die Trinkgläser. In jedem Fall sollte darauf geachtet werden, dass kleine Kinder die Sterne nicht in die Finger bekommen und kleine Teile oder lockere Perlchen verschlucken. |
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Pappmaché ist ein leichtes Material, was sich insbesondere für die Arbeit mit Kindern gut eignet. |
Häufig wird
der Begriff Pappmaché als Synonym für das bereits beschriebene
Papiermaché verwendet. Die Grundzutaten
unterscheiden sich nicht allzu sehr von diesem, aber der Unterschied
ist vor allem, dass Pappmaché stabiler ist und weiter bearbeitet
werden kann, weshalb es auch in der Herstellung von Kunstobjekten
und großen Dekorationsgegenständen Verwendung findet. Nichtsdestotrotz
kann es natürlich auch mit Kindern genutzt werden. |
Salzteig ist eine einfach herzustellende Modelliermasse die durch Trocknung an der Luft (für Geduldige) oder im Backrohr (bei 120-150°C) aushärtet. Da alle Zutaten Lebensmittel sind, eignet sich Salzteig besonders gut um von kleinen Kindern be- und verarbeitet zu werden, da man sich so weniger Sorgen machen muss, falls mal etwas davon im Mund landet. Gegessen werden sollte der Teig aber dennoch nicht unbedingt.
Der Teig
besteht vor allem aus Mehl, Wasser und eben Salz. Das genaue Mischungsverhältnis
kann leicht variieren, aber für mich hat sich ein Verhältnis
von je einer Tasse Salz und Mehl mit einer halben Tasse Wasser
bewährt.
Je höher der Salzanteil ist, umso grober wird der Salzteig.
Für glattere Oberflächen, sollte man daher den Mehlanteil
etwas erhöhen. Dem Teig kann auch schon vor der Verarbeitung
Fingerfarbe oder Pigmente zugegeben werden. Salzteig ist sehr vielseitig und kann daher für alle möglichen Objekte, von Geschenkanhängern, Wandtäfelchen bis hin zur Ausstattung des Kaufmannladens Verwendung finden. Von der Aufbewahrung im Freien sollte man allerdings absehen und auch als Spielzeug für kleine Kinder sind Salzteigobjekte nicht geeignet. Da das spröde Material leicht bricht, können kleine Stücke von ihnen allzu leicht verschluckt oder eingeatmet werden. |
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Mittels
Mausklick auf die kleinen Darstellungen oder Textlinks öffnet sich
eine neue Seite mit der jeweiligen
Originalgrafik. Per rechtem
Mausklick kann man diese dann über
das Pop-up-Menü einfach
auf den eigenen Rechner speichern oder direkt ausdrucken. Alle Vorlagen
sind für den Ausdruck auf Papier im Format DinA4 (Achtung: mitunter
ist es notwendig auf einen querformatigen Ausdruck umzustellen)
ausgelegt. Außerdem unterliegen alle Grafiken dem Copyright und dürfen ausschließlich zu privaten Zwecken verwendet werden. |
Schablonensammlung
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Malvorlagen
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Polyphem
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Kirke
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Nymphe
Calypso
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Sirenen |
Skylla
und Charybdis |
Boreas
(Sturm)
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Windstille
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Schiffbruch
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Bogenschießen
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Diese
Seite gehört zu den hellenistischen Familienwelten,
einer Schwesternseite von "KHAIRE - Hellenismos in Österreich" |