Die
Feste mit Kindern feiern |
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Hellenismos
bedeutet Gemeinschaft. Hellenismos bedeutet auch Festlichkeit und
Lebensfreude. Neben den alltäglichen Kulthandlungen und Gebeten sind
es vor allem die Feste, zu denen wir Hellenisten zusammen kommen.
Davon gibt es grundsätzlich zwei Arten: die familiären bzw. gemeinschaftlichen
Anläße und die regelmäßigen Festtage zu denen
jeweils eine (manchmal auch mehrere) Gottheit im Mittelpunkt steht. Bisher stehen folgende Tipps zur Verfügung: |
Theogamia, Anthesteria, Diasia, Thargelia, Synokia, Panatheneia, Pyanopsia, Thesmophorien, Heliou Genethlion |
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Haben
wir nicht schon als Kinder unsere eigenen Eltern gelöchert, wann
denn endlich unser Geburtstag oder der heißersehnte nächste Feiertag
ist?
Der
einfachste
und anschaulichste Weg um mit dieser Fragerei um zu gehen ist die
Anfertigung eines "Festkalender" o.ä. Dieser kann täglich begutachtet
werden, um fest zu stellen, welches Fest als nächstes ansteht
und wie lange man noch darauf warten muss oder wie viel Zeit einem
für
Vorbereitungen
bleibt. Er ist also sowohl für Eltern praktisch als auch für die
Kinder hilfreich. Einige Gestaltungsvorschläge solcher Kalender könnt
ihr in der Werkstatt finden.
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Dass
sich Kinder aus Langeweile während eines Rituals mit Toben und Schreien
oder Ähnlichem ablenken müssen, kann man eindämmen, indem man ihnen
gezielt anbietet sich am Ablauf zu beteiligen. So können sie kleine
aber verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen wie z.B. zu Beginn das
Wasser zur Reinigung zu reichen oder mit Gerste reihum zu gehen.
Wie wäre es, wenn die Kinder die Opfergaben in einer Schale oder
einem Korb zum leitenden Priester bringen. Schon kleinere Kinder
freuen sich, wenn sie mit Rasseln oder kleinen Trommeln die "musikalische
Begleitung" bereichern können.
Wichtig für einen angenehmen und entspannten Ablauf, ist es keinen allzu großen Druck auszuüben. Besonders Kinder bis zum Schulalter sollten nicht fix "eingerechnet" werden, sie kennen keine oder kaum Verpflichtungen und möchten vielleicht kurzfristig auf ihre Tätigkeit verzichten und lieber ihre Mutter ablenken. Für diesen Fall empfiehlt es sich unproblematische Alternativen in petto zu haben, sowohl für die Kinder als auch für den flüssigen Ablauf. |
Zeit
ist immer ein wichtiges Thema, wenn es um die Planung eines Festes
mit und für Kinder geht, egal ob es sich um das Faschingsfest
oder die Dekatê des jüngsten Familienmitgliedes geht.
Einmal geht es um den Zeitpunkt, wann Feiern statt finden. Mit einem schulpflichtigen Kind spät nachts zu einem Fest zu gehen, wenn es am nächsten Morgen wach und fit sein sollte, wird kaum optimal sein. Auch sollte man bedenken, das viele kleine Kinder Mittagsschlaf halten, weshalb Feste zur Mittagszeit auch häufig ungünstig sind. Sollte es aus irgendeinem Grund so sein, dass ein Kind auf seinen Mittagsschlaf verzichten muss(te), dann kann man gleich schon mal von mindestens einem gereizten und quengeligen Teilnehmer ausgehen. Auch die Dauer der Zeremonie selbst ist zu bedenken. Kein Kind wird die notwendige Geduld mitbringen um stundenlangen Hymnen, womöglich noch in unverständlicher Sprache, zu lauschen. Möchte man sich in der Länge nicht einschränken, so ist es empfehlenswert, wenn sich jemand bereit erklärt sich um die Kinder zu kümmern, sollte einmal Langeweile aufkommen. Die Kinder sollten nicht gezwungen sein an der Feier teil zu nehmen, aber auch für sie sollte ein unterhaltsames "Ersatzprogramm" zur Verfügung stehen, damit sie nicht allzu früh auf den Gedanken kommen, dass religiöse Anläße so viel bedeutet wie Langeweile und sich zurück nehmen müssen. Feste sind zum Feiern da und das machen Kinder halt auf ihre Weise. |
Oder
auch: Ein Kind allein macht kein Fest. Im Gegenteil, wenn nur ein
Kind unter 10Jahren unter den Gästen ist, dann ist dessen Langeweile
beinahe schon vorprogrammiert. Selbst die langweiligste Umgebung,
kann in der Gesellschaft anderer Kinder zu einer spannenden Abenteuerreise
werden. So ist es günstiger mit Kindern dann an einem Fest teil zu
nehmen, wenn man weiß, dass auch andere vor Ort sein würden.
Mit der Anzahl der Kinder steigt häufig auch der Spass derselben, allerdings mitunter auch die Zahl der "Späßchen". Daher ist es günstig, wenn immer ein Erwachsener die Rasselbande im Auge behält. Sollte es seitens des "Veranstalters" keine Aufsichtsperson(en) geben, dann können sich die Eltern ja abwechseln. |
Bei
allem Spass und Vergnügen sollte stets auch die Sicherheit nicht
vernachläßigt werden. Kleinere harmlose Schnittverletzungen oder
ein verstauchter Knöchel sind schnell passiert, daher sollte ein
Erste Hilfe Set stets zur Hand sein. Mit etwas Ruhe lassen sich erste
Schrecksekunden schnell vergessen, einem weinenden Kindern
kann Trost geboten und auch dessen Eltern können beruhigt werden.
Wer für sein Fest eine Feuerstelle vorsieht, der sollte auch gleich an ausreichend Löschwasser oder einen Hand-Feuerlöscher denken. Außerdem ist es sinnvoll kühlende Salben gegen leichte Verbrennungen und Insektenstiche griffbereit zu halten. Wenn das Fest im Sommer im Freien statt findet, auch an ein zusätzliches Flascherl Sonnenmilch denken und eventuell auch zusätzlich Baseballmützen mitnehmen. Den meisten Kindern ist die Hitze egal und sie toben nicht nur im Schatten herum. |
Am Beginn aller
Anthesteriafeierlichkeiten folgen wir dem antiken Brauch und schließen
sozusagen alle anderen Heiligtümer indem wir unseren Familienaltar
und sonstigen kleinen Schreineinrichtungen abdecken und errichten
gesondert einen eigenen kleinen Dionysosaltar. |
Das Fest zu Ehren des
Zeus Meilikhios steht seit der Antike in Zusammenhang mit Kindern.
Es wird wie viele andere Feste eher im familiären Umfeld gefeiert
und beinhaltet vor allem Speisenopfer (und tat dies bereits in
der Antike). Wie selbstverständlich gehört zum Fest, dass nicht
nur der Gott Opfergaben erhält, sondern auch die Jüngsten beschenkt
werden. |
Mit
Noumenia beginnt direkt nach Neumond der neue Monat im hellenistischen
Kalender, welcher in seinen Unterteilungen nämlich ein lunarer Kalender
ist. Die Noumenia sind aber nicht nur ein Fest des Mondes, sondern
vielmehr ein Fest der (kosmischen) Ordnung. Dies ist auch der Grund
warum neben der titanischen Mondgöttin Selene vor allem Apollon (in
seinen ordnenden Aspekten) und seine Zwillingsschester Artemis (die
olympische Mondgöttin) an diesem Festtag geehrt wird. |
Sozusagen als monatlicher
Kontrapunkt stehen den Noumenia zur Monatsmitte, also um den Vollmond
herum, die Mesomenia gegenüber. Dabei handelt es sich nicht wirklich
um antike Feste, sondern eine Innovation von uns selbst. |
Hierbei ist nicht wirklich ein Fest im eigentlichen Sinn gemeint, da es sich aber um einen regelmäßigen Ritus handelt möchte ich ihn nicht unerwähnt lassen. Das Hekate-Mahl ist ein Speisenopfer für die Göttin und für die Verstorbenen. Ein guter Teller voll Brot und Früchte wird dazu am letzten Abend des Monats (also vor Noumenia) an einer Kreuzung hinter lassen. Man sollte dazu vielleicht nicht die größte Kreuzung der Ortschaft wählen, sondern eher eine Wegkreuzung an welcher Tiere die Gelegenheit haben das Hekate-Mahl zu verzehren. |
Bei der Dekatê begrüßen wir ein neues Kind offiziell in unserer Familie und bitten um den Segen der Götter (siehe dazu diesen Text von KHAIRE). Aus diesem Grund steht bereits ein Säugling im Mittelpunkt der Feier und je nachdem wie lange die Geburt her ist, ein Paar junger, möglicherweise gestresster Eltern. Der Ort sollte entsprechend sinnvoll ausgesucht sein, dass man z.B. mit dem Kinderwagen hin fahren kann. Im Sommer aber auch bei Regenwetter ist es günstig, wenn man einen kleinen Pavillon oder Schirm zum Schutz aufgestellt hat. Ein Klappstuhl kann während der Zeremonie nützlich sein, falls das Baby anstatt freudigen Interesses zu zeigen plötzlich lautstark seine nächste Mahlzeit einfordert. Am Günstigsten ist außerdem, wenn zumindest zwei Leute fix dafür zur Verfügung stehen, um sich um das Baby zu kümmern, falls Mama und Papa den Hauptteil der Zeremonie tragen.
Die Dekatê unseres Sohnes haben wir am 30. Mai 2004 in Wien gefeiert und die unserer Tochter Helena am 30. Juni 2007 in Tirol. Hier gibt es eine Slideshow mit Fotos von Helenas Feier. |
Irgendwann einmal kommt der Tag, da bemerkt man, dass das eigene Baby eben kein Baby mehr ist, sondern „plötzlich“ zu einem größtenteils selbständigen (Klein-)Kind heran gereift ist. Längst braucht es nicht mehr herum getragen werden, sondern läuft alleine, wohin auch immer es möchte, selbst wenn das einmal nicht in Mamas Sinn ist. Die Windeln sind auch schon überflüssig geworden und an Mamas Brust wird mittlerweile nur mehr gekuschelt, nachdem sich das Repertoire an genehmigten Nahrungsmitteln stark vergrößert hat. Aus dem Gebrabbel, wurden Wörter und manche Kinder erreichen in ihrem vierten Lebensjahr eine Entwicklungsstufe, in welcher sie sich regelrechte Epen aus den Fingern saugen. Spätestens in diesem Alter entdecken Kinder, dass es eben mehr gibt, als sie selbst oder ihre Familie und es scheint als stünde ihnen die gesamte |
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bunte Welt zur Entdeckung offen. Neben einer sozialen Orientierung, der Hinwendung zu anderen Menschen, beginnt hier meist auch das greifbare Interesse an Religion und dem Umgang mit den Göttern. Es überrascht kaum, dass diese einschneidenden Entwicklungen bereits in der Antike nach außen getragen wurden, nämlich in Form der ersten Teilnahme an den Khoen. Nicht nur symbolisch tritt das Kind, welches bislang regelrecht zur Mutter gehörte, nun aus ihrem Schatten heraus. Es beteiligt sich selbst am Opfer und trinkt vermutlich zum ersten Mal vom Wein, dessen Gott Dionysos im Mittelpunkt der Anthesteria-Feierlichkeiten steht, zu welchen eben auch die Khoen gehören. Mit den ersten Khoen ist der Beginn einer gänzlich neuen Lebensphase des jungen Menschen markiert. Vervollständigt wurde dies durch eine Eintragung in die Phratria. Es handelt sich also um eine ähnlich offizielle Festlichkeit wie z.B. die Ehe, welche damals wie heute (standesamtlich oder z.B. im Kirchenbuch) vermerkt wird. |
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Doch warum ist es ausgerechnet dieses Fest, an welchem das Kind in den Kreis der kultisch opfernden Gemeinde aufgenommen wird? Ich sehe hier durchaus einen Zusammenhang zur Öffnung und Verkostung des jungen Weins. Dieser kommt aus einer Ruhephase, in welcher er zum erwachsenen, würdigen Getränk heranreifen konnte. Ganz ähnlich ist es auch mit den Kindern. Diese wuchsen bislang eher im Verborgenen, fast schon als „Bestandteil“ ihrer Mutter auf, und kommen jetzt sozusagen ans Licht um ihre Qualität als vollwertiges, eigenständiges Mitglied der Gemeinschaft zu zeigen. In der Antike mag diese Trennung in welcher die Kinder ihre ersten Lebensjahre überwiegend im einem eigenen Abschnitt des elterlichen Hauses, an der Seite der weiblichen Haushaltsmitglieder verbracht haben, wohl stärker ersichtlich |
gewesen
sein. Aber auch heute ist bei uns mit dem Alter von 3 Jahren ein
Punkt erreicht in welchem unsere Gesellschaft eine Fremdbetreuung
und Sozialisation des Kindes ernsthaft andenkt. Dies ist daran ersichtlich,
dass hier die Altersgruppe für den Kindergarten beginnt, eine
Einrichtung zu dessen Besuch unsere Kinder im Gegensatz zur Schule
zwar nicht verpflichtet sind, der allerdings eben nicht nur aus betreuungstechnischen
Gründen durchaus empfohlen wird. Es ist die Rede von dem Erlernen
des Umgangs mit anderen Kindern und auch außerfamiliärer
Betreuungspersonen. Letztendlich zielt hier bereits alles auf eine
Vorbereitung auf unser Schulwesen ab, welches – alle Vor- und
Nachteile einmal unbesehen – einen wichtigen Bestandteil zur
Bildung und Erziehung unserer Kinder zu einem selbstständigen,
mündigen Leben als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft darstellet
(oder darstellen sollte).
Wir erleben bei einem Kind dieses Alters also eine zweite Abnablung, in welcher es selbstständig einen mehr oder weniger für ihn vorgezeichneten Lebensweg betritt. Kinder dieses Alters fangen auch damit an systematisch zu lernen und es ist der ideale Zeitpunkt um im Kleinen mit ersten Hobbys zu beginnen, ein Instrument zu erlernen oder auf regelmäßiger Basis eine Sportart auszuüben, je nach Interessen des einzelnen Kindes, versteht sich. |
Wir wissen zwar relativ viel über die Anthesteria und die Bedeutung der ersten Teilnahme an den Khoen, es ist aber nicht zwingend notwendig, den antiken Vorgaben sklavisch zu folgen. Wer der Meinung ist, dass 3- oder 4-Jährige noch zu klein für ein Bekenntnis dieses Ausmaßes sind, der kann seine Kinder ja auch erst später oder gänzlich auf ihren eigenen Wunsch hin an eine solche Feierlichkeit heran führen. Uns persönlich kommt dieses Fest jedenfalls sehr entgegen, da es ziemlich genau dem entspricht, was wir uns auch vor dessen Kenntnis vorgestellt haben. Wir erlebten in genau diesem Alter einen Wandel an unserem Sohn, eine Hinwendung zu Anderen und auch zu den Göttern, die wir gerne unterstützen und feiern wollten. Dies haben wir im kleinen Kreis auch am 16. Februar 2008 getan und kann hier (Link: Archiv-Artikel Nr.) nachgelesen werden.
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Da die Kinder
an ihrem ersten Khoenfest selbst am Kult teilnehmen, sollte man
sie nicht
einfach ins kalte Wasser schmeißen, sondern
eine entsprechende Vorbereitungszeit einplanen. Je nachdem wie intensiv
das Kind zuvor am religiösen Leben der Eltern teilhatte, sollte
man spätestens ein halbes Jahr vor dem Fest damit beginnen,
religiöse Thematiken mit dem Kind zu erarbeiten. Es geht nicht
um die theologischen Tiefen und Spitzfindigkeiten der persönlichen
Glaubenssicht, sondern um ein Kennen lernen der Götter und vor
allem der Handlungen durch die wir mit ihnen in Kontakt treten. Wer
sind diese Götter? In welcher Beziehung stehen wir zu ihnen?
Was bedeutet es zu beten und was ist ein Opfer? |
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Pandíon
basíle-us athänas hüpedéxato
Diónüson de Ikários hos
lambáne-i parautou kläma ampélou kai
ta peri tän oinopoiian mantháne-i kai
tas tou theou doräsasthai thélon kháritas anthropois ge-usámenoi
pepharmákhthai nomizontes apékte-inan autón Ärigónä de
tä thügatri ton patéra ane-uriiskei kake-inä katodüraménä ton
patéra heautän anärtäse |
Ihre erste Teilnahme an den Khoen war für die Kinder von damals nicht nur eine Förmlichkeit oder Pflichtübung. Vermutlich wurde dieser Anlass, insbesondere bei Knaben auch in der Familie entsprechend gewürdigt und gefeiert. So wissen wir z.B., dass die Kinder für die Zeremonie nicht nur mit Blumen bekränzt wurden, sondern auch Geschenke erhielten. Das vordringlichste Geschenk ist hierbei eine verkleinerte Version der Khoenkannen der Erwachsenen. Dieses war meist mit bildhaften Darstellungen aus dem Kinderleben und den Anthesteriafeierlichkeiten geschmückt. |
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Das zentrale Geschenk ist und bleibt dieses Khoenkännchen auch heute. Ob aus Keramik oder Glas, bunt bemalt oder schlicht und einfach, bleibt jedem selbst überlassen. Wer mag gestaltet es sich selbst oder ersteht ein besonderes Stück. In jedem Fall ist das Kännchen nicht (nur) kultischer Gebrauchsgegenstand, sondern vielmehr eine symbolische Gabe diesem besonderen Anlass entsprechend. Man gibt dem Kind damit auch einen Segen mit auf seinen Weg. Zumindest vermutet dies die Altertumsforschung, welche vor allem die große Zahl der erhaltenen, antiken Khoen aufgrund ihrer Motive entsprechend deutet. So haben auch wir für unseren Sohn zu seinem ersten Khoenfest ein kleines Kännchen bei |
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einem hiesigen Töpfer erstanden, welches ich durch eine goldene Aufschrift noch personalisiert habe. Es soll Kilian immer an diesen besonderen Tag erinnern. Die Motive antiker Khoen erzählen uns aber auch von weiteren Geschenken, welche die Kinder an ihrem ersten Khoenfest erhielten. So wird zumeist ein mit Blumen und Früchten geschmückter Kindertisch gezeigt. Häufig taucht auf den Darstellungen neben diesen Spielsachen auch noch ein Hahn oder andere Tiere auf, von denen man durchaus annehmen darf, dass sie lebende „Geschenke“ waren. Dieser lebendige Spielkamerad in Form eines Haustieres kann auch für heutige Kinder, besonders wenn es sich um Einzelkinder handelt, zu ihrem Khoenfest ein wunderbares Geschenk sein, was allerdings wohlüberlegt sein sollte. |
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