| Münzglas für Hermes |
Eine schöne und sehr einfache Form der Verehrung des Gottes Hermes, ist ihm Münzen zu opfern. So sammeln wir besondere Münzen, die wir finden oder als Wechselgeld erhalten und geben diese an Hermes. Für die Aufbewahrung dieser Münzen haben wir ein eigenes Glas verziert, welches dadurch zu einem eigen- |
ständigen Hermesheiligtum wurde. Da die Münzen dem Gott gehören, kann man dieses Glas nicht wie eine Spardose füllen und zum eigenen Gebrauch leeren, wie man mag, aber um zu verhindern, dass das Hermesglas irgendwann endgültig voll ist, nehmen wir von Zeit zu Zeit, z.B. vor Antritt einer längeren Reise, einige Münzen heraus und streuen diese aus, damit Hermes sie einem freudigen Finder zuführen kann. Und das benötigt man für ein Hermesglas: |
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Als erstes fertigt
man nun eine seitenrichtige Vorlage an, indem man den Mantel des
Glases vermisst, einen Papierstreifen mit diesen Maßen vorbereitet,
und darauf den Entwurf zeichnet. Ich selbst habe mich ganz schlicht
für den altgriechischen Text „Hermou“ (= für/des
Hermes) entschieden, einfach und eindeutig. Man könnte aber
auch einen abstrahierten Kerykeion, den Hermesstab, die geflügelte
Sandalen des Hermes oder einfach dekorative Elemente zur Gestaltung
verwenden. Eine alternative Gestaltungsmöglichkeit wäre z.B. das Glas gravieren zu lassen. Oder man wählt anstelle von Glas eine hübsche Keksdose aus Keramik oder töpfert sogar selbst ein Gefäß ganz nach den eigenen Vorstellungen. Mir persönlich war es wichtig, dass das Glas verschlossen werden kann, aber das ist nicht unbedingt notwendig, solange man sicher sein kann, dass sich keine Unbefugten mal eben am vermeintlichen Kleingeld bedienen. |
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