| Spieletipp: Selbst gemachtes Götter-Memory |
Man
zeichnet auf dem Karton ein Gitternetz, sodass sich 24 Quadrate mit
einer Seitenlänge von 6 Zentimeter ergeben, welche man dann ausschneidet.
Auf die einzelnen Kärtchen werden Darstellungen der Götter
gemalt oder in einer Art Collage geklebt. Erlaubt ist, was gefällt,
Hauptsache es gibt immer zwei Kärtchen, die gleich aussehen. Für
größere Kinder kann man aber auch sozusagen ein Rätsel
daraus machen, indem |
Man
benötigt:
Stabilen Karton, DinA3 Vorlagen/Material für die einzelnen Götter Sprühkleber Stifte, Bleistift Kleber, Schere |
zum Beispiel eine Karte eine Abbildung des Zeus trägt, die dazugehörige aber nur ein passendes Attribut wie z.B. ein Blitzbündel, eine ganz kurze Beschreibung der Gottheit als Text oder auch einfach nur den Namen „Zeus“. Gespielt wird das Memory wie jedes andere Memory auch. Die Kärtchen werden verdeckt gemischt und willkürlich in 4 Reihen zu je 6 Karten mit der Rückseite nach oben aufgelegt. Der Spieler der beginnt dreht zwei Kärtchen seiner Wahl um. Gehören diese zusammen darf er sie an sich nehmen und wieder zwei Karten umdrehen. Passen die Karten nicht zusammen muss er sie wieder umdrehen und der nächste Spieler ist an der Reihe. Das geht so lange bis alle Paare gefunden wurden. Gewonnen hat jener Spieler, der die meisten Paare besitzt. Wie der Name Memory bereits sagt, handelt es sich in erster Linie um ein Gedächtnisspiel, da man sich die einzelnen umgedrehten Karten gut merken muss um schneller die Zusammengehörigen zu finden. Um mit kleinen Kindern zu starten sollte man zuerst vielleicht mit vier oder gar nur zwei Paaren spielen. Je besser die Kinder werden umso mehr Paare kann man hinzunehmen. Man kann auch über den Dodekatheon weitere Karten mit mythologischen Personen, Helden, Fabelwesen und Monstern hinzufügen. Beherrscht man das Spiel kann man es auch mit Informationen über die einzelnen Götter würzen, mythologische Begebenheiten erzählen oder auch neue Mythen zu „falschen Karten-Paaren“ (wenn zwei unterschiedliche Gottheiten aufgedeckt wurden) erfinden. Das Spiel ist grundsätzlich so einfach, dass es Spass macht Variationen zu finden oder es ein wenig zu verschärfen. Im Spiel lernen die Kinder so nebenbei viele Inhalte unseres Glaubens auf ganz lockere Art und Weise kennen. |
| Copyright by Sandra Mauler (Sassa) |