Bericht vom Tempeldienst 2007

Am 11. Tag des Munichion (28. April 2007) begebe ich mich zur Frühjahrskontrolle der Herme, welche wir im vergangenen Spätsommer in den Bergen errichtet haben. Der milde Winter hat sie vor Schäden bewahrt. Die Herme steht immer noch aufrecht und fest im Steinhaufen. Ich glaube sogar den einen oder anderen Stein zu sehen, den andere Leute hinzu gelegt haben. Auch die kleine Tafel mit Aufschrift befindet sich in gutem Zustand. Sie ist kaum eingedunkelt und die schwarze Schrift ist noch sehr gut lesbar. Bissspuren an einem Eck der Tafel lassen darauf schließen, dass in den vergangenen Monaten ein Tier davon „probiert“ hat.
Die vertrockneten Überreste eines früher geopferten Blumenstraußes finden sich an derselben Stelle, wo dieser niedergelegt wurde. Ich zerbrösle und verstreue sie. Ein frisch gepflückter und gebundener Wiesenblumenstrauß ersetzt den alten. Außerdem bringe ich eine Räucherung dar und spreche ein kurzes Gebet an den Gott.
Ich bin mit dem Zustand der Herme sehr zufrieden und hoffe, dass er noch lange so bleibt.

Abb.: Herme am 28. April 07

 
Copyright by Sandra Mauler (Sassa)

 
zum
Newsletter
 
Fenster
schließen