Rätsel für die Nachtwache
Was könnte in einer langen dunklen Nacht für mehr Abwechslung sorgen, als wenn man sich die Zeit mit dem Lösen von Rätseln vertreibt? Für all jene, die vom Sudoku-Virus gepackt wurden, gibt es daher hiermit ein kleines Rätsel, welches auch für Kinder geeignet ist. Fülle das Quadrat aus, indem du die vier Symbole so wiederholst, dass sie in den vier Blöcken und sowohl in allen horizontalen wie auch allen vertikalen Reihen jeweils nur einmal vorkommen.


Für dieses Rätsel habe ich folgende vier Symbole gewählt, die sich alle auf das nahende Fest beziehen:
Die Sonne: Die Sonne, jene Lebensspendende Kraft, die dem schöpferischen Gott Helios zugeordnet wird, bestimmt unser Jahr. In wenigen Tagen findet die so genannte „Winter-sonnenwende“ statt (der Sonnenverlauf, eigentlich durch die Lage und Bewegung der Erdkugel bedingt, erreicht den südlichen Wendekreis, weshalb wir bei uns den Tag mit der kürzesten Sonnenscheindauer erleben), bevor die Tage langsam aber sicher wieder länger werden (bis zur Umkehr dieser Entwicklung an der „Sommersonnenwende“). Nach diesem regelmäßigen Ereignis ist daher das Jahr unseres hellenistischen Kalenders ausgerichtet.

Die Kerze: Die Kerze steht für die erste Nacht des Festes Heliou Genethlion, welche wir in Form einer Nachtwache verbringen. Es handelt sich hierbei um die längste Nacht des Jahres, die wir für uns mit einer (bzw. mehreren) Kerze erleuchten. Wir bleiben wach und warten gespannt auf die ersten Strahlen der Sonne am nächsten Morgen, sozusagen um sicher zu gehen, dass Helios auch tatsächlich wieder kehrt.
Das Geschenk: Die Wiederkehr der Sonne, der Beginn des neuen Jahres ist für uns ein freudiges Ereignis, das wir gerne und herzlich feiern. Dazu gehört neben dem zeremoniellen Anteil, in dem wir unsere Freude gegenüber den Göttern ausdrücken, natürlich auch das gute Essen und Geschenke. Geschenke sind, egal ob materiell oder immateriell, Ausdruck unserer Freude, die wir an andere weiter geben möchten und natürlich auch die Wertschätzung für die anderen Personen, die wir somit ausdrücken möchten.
Die Familie: Das Jahr geht zu Ende und spätestens jetzt ist es Zeit sich zu erinnern, dass wir nicht alleine sind. Zu unserem Leben gehört neben der Blutsverwandtschaft natürlich auch eine ganze Schar von Freunden und Bekannten. Gerade solche Anlässe sind von jeher dazu geeignet Menschen zusammen zu bringen. Auch wenn nicht immer alles nur das „Paradies auf Erden“ sein kann, so werden wir uns dessen bewusst, dass wir in eine (oder mehrere) Gemeinschaft eingebunden sind, in der wir uns gegenseitig Halt und Hilfestellung geben können, denn der Mensch ist nicht dazu gemacht alleine zu sein.
Copyright by Sandra Mauler (Sassa)

 
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