| Helios-Hymnen |
Homerische
Hymne Nr.31: Eis Helion
Beginne Helios zu preisen, den Sohn des Zeus, o Muse Kalliope, den Strahlenden, den Euryfaessa, die Kuhäugige, dem Sohn der Gaia und dem sterntragenden Ouranos gebar: denn Hyperion heiratete die prächtige Euryfaessa, seine eigene Schwester, sie gebar ihm wunderschöne Kinder, Eos mit rosigen Armen, die schöngelockte Selene, der unermüdliche Helios aber, den Unsterblichen ähnlich, bringt bei den Sterblichen und den unsterblichen Göttern alles ans Licht nachdem er auf seinen Wagen gestiegen ist: schrecklich blicken seine Augen aus dem goldenen Helm: helle Strahlen glänzen rundherum von den Schläfen und dem Haar, strahlen vom lieblichen Haupt, umgeben das Gesicht, das weithin Leuchtende: auf seinem Körper leuchten schöne Kleider, fein gearbeitet, vom Wind umweht: darunter kräftige Hengste. er stellt den Wagen mit goldenem Joch und die Pferde zusammen, und lenkt sie mit göttlichem Geschick vom Himmel über das Meer. Sei gegrüßt, Herr, freudig verleihe meinem Leben Zufriedenheit. Durch dich, den Beginn, rühmen die sterblichen Menschen dein Geschlecht, des Halbgottes, der die Taten der Götter und Sterblichen aufzeigt. Orphische Hymne Nr. 8: Eis Helion |
| Übersetzt von Ewald K Strohmar (Akesios) |